Die Kommunikationsberatung NetFed hat alle 18 offiziellen Bundesliga-Websites zum Saisonende systematisch analysiert – anhand von 76 Kriterien in den Bereichen Identität & Content, Services & Interaktion sowie Funktionalität & Usability. Ergebnis: Der 1. FC Köln gewinnt den LIGA Benchmark 2026. FC Bayern München belegt Platz zwei, Eintracht Frankfurt Platz drei.
Der Sieger heißt nicht Bayern
Den ersten Platz belegt der 1. FC Köln. Auf Platz zwei folgt der FC Bayern München, Platz drei geht an Eintracht Frankfurt.
„Die Website des FC ist die kompletteste der Liga – und die, die am konsequentesten vom Fan her gedacht ist. Kein spektakuläres Feature, kein viraler Moment, keine Millionenkampagne. Köln gewinnt, weil auf dieser Website nichts fehlt. Auf allen Ebenen“, sagt Berens.
Köln setzt sich vor allem im Bereich Services & Interaktion durch. Der Vereinsslogan lautet „Spürbar anders“ – auf der Website stimmt er. Wer sucht, findet. Wer klickt, landet, wo er möchte. Von der Hall of Fame mit dem legendären Geißbock Hennes bis zur FC-Stiftung als sichtbarem Teil des Vereinsprofils: hier ist Identität nicht behauptet, sondern sichtbar.
„Auf dem Rasen dominieren die Bayern die Liga. Im Netz gewinnt der mit dem besseren Verständnis dafür, was seine Fans wirklich brauchen. Das sind in diesem Fall Nuancen. Und da gewinnt Köln sozusagen in der 89. Minute“, so Berens.
Ausgewählte Fakten:
– 1 von 18 Vereine liefert auf dem Smartphone akzeptable Ladezeiten
– 100 % der Vereine haben Ticketing, Fanshop und Stadioninfos – ligaweiter Standard
– 8/18 haben eine Hall of Fame oder Legendenrubrik
– 4/18 machen ihre Vereinshymne auf der Website hörbar
– 7/18 bieten Votings oder Mitmachformate für Fans an
Eine Zahl, die alles sagt
Der größte strukturelle Schwachpunkt des Benchmarks ist die technische Performance. Auf dem Desktop erreichen nur 3 von 18 Klubs akzeptable Ladezeiten. Auf dem Smartphone ist es ein einziger Verein.
„Auf dem Smartphone lädt nur eine einzige Bundesliga-Website akzeptabel. Ausgerechnet das Gerät, das jeder Fan in der Hand hält, wenn er ins Stadion fährt, in der Bahn sitzt, in der Warteschlange steht. Das ist nicht Pech. Das ist Versäumnis“, sagt Berens.
Die Liga spielt auswärts – auf Instagram, TikTok und Co.
Interaktion mit Fans findet bei den meisten Bundesligisten nicht auf der eigenen Website statt – sondern auf Instagram, TikTok und Facebook. Was nach einer Strategie aussieht, ist in Wirklichkeit eine Wette.
„Twitter war mal die wichtigste Plattform im Fußball. Heute heißt sie X und ist für viele Vereine praktisch wertlos. Wer daraus nichts gelernt hat, baut gerade denselben Fehler auf Instagram und TikTok nach. Die eigene Website ist die einzige Plattform, die niemand abschalten kann“, warnt Berens.
Der zwölfte Mann fehlt – digital
Alle 18 Bundesligisten kommunizieren ihr Leitbild und soziales Engagement. Aber die Dinge, die einen Verein wirklich unverwechselbar machen, fehlen bei der Mehrheit. Nur 4 von 18 Klubs machen ihre Vereinshymne hörbar. Nur 7 von 18 bieten Fan-Votings an.
„Vereinshymnen, Legenden, Fan-Kultur – das ist der Herzschlag eines Klubs. Auf vielen Bundesliga-Websites hört man ihn nicht. Was auf den Rängen jeden Spieltag die Hütte zum Beben bringt, kommt digital kaum an“, sagt Berens.
Über den LIGA Benchmark
Der LIGA Benchmark ist der Websitecheck der 18 Bundesligaklubs. Anhand von 76 Kriterien untersucht die Studie, wie gut die Vereine ihre Websites in den Bereichen Identität & Content, Services & Interaktion sowie Funktionalität & Usability aufgestellt haben. Der Untersuchungszeitpunkt der aktuellen Ausgabe lag im April 2026.
Die vollständige Tabelle und weitere Informationen finden Sie unter: www.liga-benchmark.de
Über NetFed
NetFed ist eine Kölner Beratung für digitale Unternehmenskommunikation. Seit mehr als 20 Jahren begleitet das Unternehmen Kunden bei der Weiterentwicklung digitaler Auftritte – von der strategischen Analyse über Informationsarchitektur und Content bis zur technischen Umsetzung. In mehreren jährlichen Benchmarks analysiert NetFed die Corporate Websites großer deutscher Unternehmen sowie zentrale Themenfelder wie CR, HR, MR und IR. Seit September 2024 ist NetFed Teil der team neusta Familie.
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