Bochum, Mai 2026 – Cyberangriffe treffen längst nicht mehr nur einzelne Systeme. Sie gefährden Lieferketten, Geschäftsprozesse, Kommunikation und die Handlungsfähigkeit ganzer Organisationen. Gleichzeitig erhöhen neue regulatorische Anforderungen wie NIS2, geopolitische Unsicherheiten sowie KI-basierte Bedrohungsszenarien den Druck auf Unternehmen und Institutionen deutlich.
Wie moderne Cyber-Resilienz in diesem Spannungsfeld aussehen kann, zeigt die 10. CYBICS 2026 am 10. und 11. Juni im O-Werk auf MARK 51°7 in Bochum. Zum 10-jährigen Jubiläum bringt die Konferenz erneut führende Expertinnen und Experten aus Forschung, Wirtschaft, Behörden und Praxis zusammen.
Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur technische Sicherheitsfragen, sondern vor allem strategische Resilienz, Krisenfähigkeit und unternehmerische Verantwortung. Denn Cybersecurity entwickelt sich zunehmend von einer operativen IT-Aufgabe zu einem zentralen Bestandteil moderner Unternehmenssteuerung.
Mit Institutionen wie dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), dem Zentrum Digitale Souveränität (ZenDiS) sowie dem Fraunhofer IAIS vereint die CYBICS 2026 renommierte Akteure aus Cybersecurity, Forschung und digitaler Souveränität in Bochum. Ergänzt wird das Programm durch Praxisimpulse und Erfahrungsberichte aus Unternehmen und Technologieumfeldern wie Sophos, thyssenkrupp Materials und der PHYSEC GmbH.
Thematisch reicht das Spektrum von NIS2 und regulatorischer Governance über strategische Krisenkommunikation und Krisensimulationen bis hin zu Risikomanagement für KI-Systeme, resilienten Lieferketten und aktuellen Entwicklungen rund um Post-Quantum-Kryptographie.
Besonders im Fokus stehen dabei reale Herausforderungen, mit denen Unternehmen bereits heute konfrontiert sind:
Wie treffen Geschäftsführungen fundierte Entscheidungen unter Zeitdruck? Wie lassen sich Risiken bewerten und priorisieren? Welche Auswirkungen haben neue regulatorische Anforderungen konkret auf Organisationen, Prozesse und Verantwortlichkeiten?
Die CYBICS setzt dabei bewusst auf Praxisnähe. Neben Fachvorträgen bietet die Konferenz interaktive Workshops, strategische Diskussionen und direkten Austausch zwischen Sicherheitsverantwortlichen, Entscheidern, Forschung und Industrie.
„Cyber-Resilienz entsteht nicht allein durch Technologie. Sie entsteht dort, wo Organisationen vorbereitet sind, Verantwortung verstanden wird und Entscheidungen auch unter Druck funktionieren“, erklärt die isits AG International School of IT Security als Veranstalterin der CYBICS.
Mit ihrem Standort auf MARK 51°7 unterstreicht die Konferenz zudem die Rolle Bochums als einer der wichtigsten Cybersecurity-Standorte Deutschlands. Durch die enge Verbindung von Forschung, Wirtschaft und Sicherheitscommunity entwickelt sich die Region zunehmend zu einem zentralen Treffpunkt für IT-Sicherheit und digitale Resilienz.
Die CYBICS richtet sich an IT-Sicherheitsverantwortliche, CISOs, Geschäftsführungen, Behörden, Forschungseinrichtungen sowie Entscheiderinnen und Entscheider, die Cybersecurity strategisch und operativ weiterdenken möchten.
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