Paderborn, 30.7.2026 – NoSpamProxy, der Hersteller der gleichnamigen Produkt-Suite für E-Mail-Sicherheit „Made in Germany“, stellt ab sofort die Version 16 von NoSpamProxy Server zur Verfügung. Das Release umfasst sowohl grundlegende technische Modernisierungen als auch konkrete Erweiterungen für den sicheren Betrieb von E-Mail-Infrastrukturen. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören die Migration auf .NET 9, eine deutlich verbesserte MIME-Typ-Erkennung, die Integration von OpenTelemetry sowie erweiterte Möglichkeiten für die Behandlung von E-Mails bei fehlgeschlagenen DMARC-Prüfungen. Mit dem aktuellen Release 16.1 wird zudem die NTLM-basierte Authentifizierung durch Basic Authentication abgelöst, um die Kompatibilität und Stabilität mit Blick auf aktuelle und zukünftige Windows-Sicherheitsupdates sicherzustellen.
Technisches Fundament auf dem neuesten Stand
Mit Version 16 basiert NoSpamProxy Server erstmals auf .NET 9. Die aktuelle Entwicklungsplattform von Microsoft bietet Verbesserungen bei Geschwindigkeit, Speicherverwaltung und Ressourceneffizienz. Gleichzeitig schafft sie die Grundlage für eine höhere Flexibilität beim zukünftigen Betrieb von NoSpamProxy.
Da .NET plattformübergreifend entwickelt wird, eröffnet die Umstellung langfristig zusätzliche Optionen für Deployment und Betrieb. Das NoSpamProxy-Team arbeitet bereits an der Unterstützung für Linux-Systeme und den Container-basierten Betrieb. Darüber hinaus wird NoSpamProxy künftig dem von Microsoft vorgegebenen jährlichen Release-Zyklus folgen und damit dauerhaft auf einer aktuellen Framework-Basis bleiben.
_“Mit der Migration auf .NET 9 haben wir nicht einfach eine technische Aktualisierung vorgenommen, sondern die Grundlage für die nächste Entwicklungsstufe von NoSpamProxy geschaffen. Unsere Kunden profitieren dadurch unmittelbar von höherer Performance und langfristig von deutlich mehr Flexibilität bei Betrieb und Deployment“_, sagt Stefan Cink, Director Business und Professional Services und E-Mail-Sicherheitsexperte bei NoSpamProxy.
Präzisere Erkennung von Dateitypen verbessert die Sicherheit
Einen wichtigen Schwerpunkt des Releases bildet die erweiterte Analyse von Dateianhängen. NoSpamProxy 16 erkennt MIME-Typen wesentlich genauer als bisher. Bislang schwer zu identifizierende Dateiformate werden zuverlässiger klassifiziert, wodurch Inhaltsfilter präziser arbeiten können. Die genauere Zuordnung verbessert die Transparenz bei der Bewertung eingehender E-Mails und reduziert das Risiko, dass problematische Inhalte aufgrund ungenauer Klassifizierungen übersehen werden.
OpenTelemetry schafft mehr Transparenz im laufenden Betrieb
Mit Version 16 unterstützt NoSpamProxy erstmals den weit verbreiteten Standard OpenTelemetry zur Erfassung und Auswertung von Telemetriedaten. Dadurch können Betreiber den Weg einer E-Mail durch das System deutlich detaillierter nachvollziehen. Traces, Metriken und Logs lassen sich in bestehende Monitoring-Lösungen integrieren und zentral auswerten. Fehlerdiagnosen werden dadurch erheblich vereinfacht und Zusammenhänge schneller sichtbar. Insbesondere in größeren und komplexeren IT-Landschaften profitieren Organisationen von einem konsistenten Überblick über ihre E-Mail-Infrastruktur und können flexibel ein Monitoring-Backend auswählen.
Mehr Kontrolle bei DMARC-Richtlinien
Der Reputationsfilter in NoSpamProxy Server 16 berücksichtigt, ob eine sendende Domäne die DMARC-Richtlinie p=none konfiguriert hat und bietet nun zusätzliche Handlungsoptionen.
DMARC ist ein E-Mail-Authentifizierungsstandard, der es Domänen ermöglicht, festzulegen, wie mit in ihrem Namen versandten, nicht authentifizierten E-Mails verfahren werden soll. Die Richtlinie p=none bedeutet, dass DMARC zwar konfiguriert ist, aber keine Durchsetzungsmaßnahme greift. Nachrichten werden in diesem Fall ungeachtet der Authentifizierungsergebnisse zugestellt. In der Praxis weist diese Konfiguration häufig auf eine unvollständige E-Mail-Konfiguration des Absenders hin oder auf Domänen, die bewusst auf strengere Richtlinien verzichten.
NoSpamProxy Server 16 ermöglicht es nun, sich über den Wunsch des Absenders hinwegzusetzen und die E-Mail bei fehlgeschlagener DMARC-Prüfung trotz p=none abzuweisen. Damit ermöglicht Version 16 von NoSpamProxy eine differenziertere Behandlung eingehender Nachrichten gemäß den Wünschen und Vorgaben des Empfängers.
„Viele Unternehmen investieren heute in SPF, DKIM und DMARC, verzichten aber noch auf eine konsequente Durchsetzung ihrer Richtlinien. Mit der neuen Funktion geben wir Empfängern mehr Kontrolle zurück und schließen eine Lücke, die in der Praxis immer wieder ausgenutzt wird“, erklärt Cink.
Verfügbarkeit und Feature-Parität mit der Cloud-Variante
NoSpamProxy Server 16 steht ab sofort mit dem aktuellen Release 16.1 zur Verfügung. Ausführliche Informationen zu den Neuerungen sowie technische Hinweise zur Aktualisierung finden Interessierte im Produktbereich von NoSpamProxy unter https://www.nospamproxy.de/de/nospamproxy-server-16-1-ab-sofort-verfuegbar/?utm_source=pr
Der Cloud Service NoSpamProxy Cloud bietet die oben genannten Vorteile wie die verbesserte MIME-Type-Erkennung und mehr Freiheiten bei der Ablehnung von nicht autorisierten E-Mails bereits seit einigen Wochen.
Mehr über E-Mail-Sicherheit „Made in Germany“ mit NoSpamProxy on-premises oder als Cloud Service:
https://www.nospamproxy.de/de?utm_source=pr
Zusammenfassung
NoSpamProxy Server 16 modernisiert die technische Basis der Lösung durch die Migration auf .NET 9 und erweitert die Möglichkeiten für E-Mail-Sicherheit und Monitoring. Verbesserte MIME-Typ-Erkennung, OpenTelemetry-Unterstützung und neue Optionen bei der DMARC-Prüfung sorgen für mehr Transparenz, höhere Sicherheit und Zukunftsfähigkeit.
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