Gefälschter Titel, echtes Haftungsrisiko: Wenn Diplome nicht geprüft werden

Gefälschter Titel, echtes Haftungsrisiko: Wenn Diplome nicht geprüft werden

In der wissensbasierten Schweizer Wirtschaft ist der akademische Grad häufig die Eintrittskarte für Führungspositionen und rechtfertigt entsprechend hohe Lohnsummen. Validato, Schweizer Anbieter für Background-Checks und Human Risk Management, weist darauf hin, dass die Prüfung dieser Abschlüsse für Unternehmen deshalb kein blosser Verwaltungsakt ist, sondern ein zentraler Baustein des Risikomanagements: Wer einen Arzt, Ingenieur oder Finanzexperten ohne fundierte Ausbildung einstellt, riskiert nicht nur finanzielle Schäden, sondern im Zweifel auch zivil- und strafrechtliche Konsequenzen.

Besonders augenfällig wird dieses Risiko bei Positionen, die formal an einen akademischen Titel gebunden sind – etwa in Medizin, Ingenieurwesen oder im Finanzbereich. Stellt sich nach der Einstellung heraus, dass der zugrundeliegende Abschluss von einer sogenannten Diploma Mill stammt, steht nach Einschätzung von Validato nicht nur die fachliche Eignung der betroffenen Person infrage, sondern auch die Sorgfaltspflicht des Unternehmens bei der Auswahl.

Der wirtschaftliche Schaden eines solchen Falls geht dabei laut Validato regelmässig über die reine Rückabwicklung des Arbeitsverhältnisses hinaus. Kundenbeziehungen, behördliche Zulassungen oder vertragliche Zusicherungen gegenüber Dritten können ebenfalls betroffen sein, wenn sich eine formale Qualifikation im Nachhinein als nicht existent erweist. Ein gefälschter Titel ist damit nach Beobachtung von Validato selten ein isoliertes Problem, sondern häufig der Ausgangspunkt eines deutlich umfassenderen Compliance-Falls.

Aus Sicht von Validato lässt sich dieses Risiko mit überschaubarem Aufwand deutlich reduzieren: durch eine strukturierte Education Verification vor Vertragsabschluss, die den Abschluss über offizielle Stellen wie Swiss ENIC validiert, statt sich auf das vorgelegte Dokument allein zu verlassen. Diese Prüfung sollte laut Validato konsequent für alle Positionen erfolgen, bei denen ein akademischer Abschluss formale Voraussetzung für die Tätigkeit oder Teil der vertraglich zugesicherten Qualifikation ist.

„Ein gefälschter Titel ist nicht nur ein Kündigungsgrund, er ist im schlimmsten Fall der Beginn eines Haftungsfalls, den ein Unternehmen sich mit einer einfachen Prüfung im Vorfeld hätte ersparen können“, meint André Naef, CEO von Validato. Validato bietet die Education Verification als eines von 18 einzeln wählbaren Screening-Modulen auf einer ISO-27001-zertifizierten Plattform an, die sich gezielt auf Positionen mit formaler Ausbildungsvoraussetzung anwenden lässt, ohne dass dafür weitere Module gebucht werden müssen.

Validato ist ein führender Anbieter für digitale Background Checks und Human Risk Management mit Sitz in Zürich. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Bewerberinnen sowie bestehende Mitarbeitende strukturiert und effizient auf Integrität, Interessenskonflikte und potenzielle Risiken zu prüfen – datenschutzkonform, modular und skalierbar.

Validato ist speziell auf die Anforderungen im DACH-Raum ausgerichtet, verzichtet auf Set-up-Gebühren, Jahresgebühren oder Mindestanzahl an Screenings und lässt sich flexibel in bestehende HR- oder Recruiting-Prozesse integrieren.

Mehr unter: www.validato.com