Weniger Excel, weniger Abstimmung: SOMANE will den Arbeitsalltag von Gebäudedienstleistern neu organisieren

Weniger Excel, weniger Abstimmung: SOMANE will den Arbeitsalltag von Gebäudedienstleistern neu organisieren

Neue Software erkennt operative Probleme, schlägt Lösungen vor und verbindet Zentrale und Mitarbeiter vor Ort.

Personalausfälle, kurzfristige Planänderungen, fehlende Arbeitszeiten, Reklamationen und Qualitätskontrollen gehören für Gebäudereinigungsunternehmen zum täglichen Geschäft. Viele dieser Prozesse werden bis heute über unterschiedliche Softwarelösungen, Tabellen, Telefonate und Messenger koordiniert.

Die neue SaaS-Plattform SOMANE will diese Abläufe in einem zentralen System zusammenführen.

SOMANE wurde speziell für Unternehmen entwickelt, die Mitarbeiter regelmäßig an unterschiedlichen Kundenobjekten einsetzen. Zum Start liegt der Schwerpunkt auf der Gebäudereinigung.

Das System verbindet Kundendaten, Objekte, Mitarbeiter, Leistungsverzeichnisse, wiederkehrende Einsätze, Arbeitszeiten, Qualitätsmanagement, Reklamationen sowie Angebote und Rechnungen.

Der entscheidende Unterschied liegt jedoch in der operativen Steuerung.

Statt Informationen lediglich zu speichern, soll SOMANE selbstständig erkennen, wenn Handlungsbedarf entsteht. Dazu gehören beispielsweise unbesetzte Einsätze, Krankmeldungen mit Auswirkungen auf die Planung, überlastete Mitarbeiter, fehlende Zeiterfassungen, offene Reklamationen oder fällige Qualitätsprüfungen.

Bei einem Personalausfall kann das System automatisch feststellen, welche Einsätze betroffen sind. Anschließend werden geeignete Vertretungen vorgeschlagen. Dabei können unter anderem Verfügbarkeit, Arbeitszeit, Qualifikationen, vorhandene Kapazitäten sowie Erfahrungen am jeweiligen Objekt berücksichtigt werden.

„In vielen Dienstleistungsunternehmen besteht die eigentliche Arbeit der Disposition heute darin, ständig Informationen zusammenzusuchen und auf Probleme zu reagieren. Genau diesen manuellen Kontrollaufwand wollen wir reduzieren“, sagt SOMANE-Gründer Stefan Gerlach.

Mitarbeiter erhalten über eine mobile Web-App Zugriff auf ihre persönlichen Einsätze und Objektinformationen. Direkt vor Ort können sie Arbeitszeiten erfassen, Fotos hochladen, ausgeführte Arbeiten dokumentieren oder Mängel melden. Die Informationen stehen anschließend ohne zusätzliche Übertragung in der Zentrale zur Verfügung.

Auch Qualitätsprüfungen und Reklamationen werden direkt mit Kunden, Objekten und Mitarbeitern verbunden. Dadurch entsteht eine durchgängige Historie anstelle isolierter Informationen in verschiedenen Programmen.

Mit dem SOMANE Assistant erweitert die Plattform diesen Ansatz um eine KI-gestützte Bedienebene. Nutzer sollen Fragen wie „Welche Einsätze sind morgen noch unbesetzt?“ oder „Welche Mitarbeiter sind am Freitag verfügbar?“ direkt in natürlicher Sprache stellen können.

Auch Änderungen an der Planung können über den Assistant vorbereitet werden. Bevor eine Änderung durchgeführt wird, prüft SOMANE Berechtigungen und mögliche Konflikte und zeigt dem Nutzer eine Vorschau.

Langfristig soll SOMANE damit nicht nur Verwaltungssoftware, sondern ein Betriebssystem für Dienstleistungsunternehmen werden: eine zentrale Plattform, die operative Informationen zusammenführt, Probleme früh erkennt und den nächsten Arbeitsschritt vorbereitet.