Roofy.ch

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Jeder Auftrag am Dach beginnt mit Massen. Der Dachdecker braucht Flächen für die Offerte, der Spengler die Länge der Traufe, der Solarteur Neigung und Ausrichtung, der Gerüstbauer die Höhen, die Architektin den Bestand eines Hauses. Meist sind die vorhandenen Pläne veraltet. Hinfahren, Leiter ansetzen, sich der Gefahr aussetzen, messen, zurück ins Büro, alles übertragen. Wer daneben liegt, merkt es bei der Materialbestellung oder im Nachtrag. Kommt eine Frage auf, hilft nur eine weitere Anfahrt.
Der Schweizer Software-Anbieter Roofy setzt genau hier an. Das Gebäude wird mit der Drohne abgeflogen. Aus den Bildern berechnet die Software, welche webbasiert ist, ein massstäbliches Modell. Ein Referenzmass ist nicht nötig. Zur Berechnung der Masse werden Nadir- sowie Orbit-Aufnahmen benötigt. Der Flug selbst ist in wenigen Minuten erledigt. Wer die Fassaden ebenfalls im Modell berechnen möchte, fliegt eine weitere Runde mit waagerecht gestellter Kamera. Das Aufmass entsteht anschliessend am Bildschirm im Büro. Gemessen werden Flächen, Neigungswinkel und Kantenlängen. Weil das Modell gespeichert bleibt, lässt sich Wochen später nachmessen, ohne erneut aufs Dach zu steigen.
Das Resultat ist ein PDF-Bericht, eine CAD-fertige DXF-Datei und auf Wunsch ein 3D-Modell (OBJ/GLB) für weitere Spezialanwendungen. Roofy arbeitet weder mit Credits noch sind die Anzahl der Projekte beschränkt. Das Plug and Play Prinzip macht es dem Anwender einfach, gleich loszulegen. Es werden alle Feedbacks geprüft und gegebenenfalls auch in die Software integriert.