Sichere Gäste-WLANs: Besucherzugang und Betriebsnetz trennen

Sichere Gäste-WLANs: Besucherzugang und Betriebsnetz trennen

Ein Gäste-WLAN ermöglicht Besucherinnen und Besuchern einen unkomplizierten Internetzugang, während sie sich im Gebäude aufhalten. In Wartebereichen, Besprechungsräumen, Schulungsorten oder Gastronomieflächen gehört diese Möglichkeit inzwischen häufig zum erwarteten Angebot. Gleichzeitig darf der Besucherzugang keinen Zugriff auf interne Systeme ermöglichen. Gerade in kleineren Unternehmen und Einrichtungen wurden Netzwerke häufig über Jahre erweitert, ohne dass zwischen unterschiedlichen Nutzergruppen konsequent getrennt wurde.

„Ein Gäste-WLAN ist nur dann sinnvoll, wenn es vom Betriebsnetz sauber getrennt ist. Wer Kundinnen, Kunden oder Besuchern Internetzugang bietet, muss zugleich dafür sorgen, dass interne Daten, Kassensysteme, Telefonie, Praxissoftware oder Gebäudetechnik geschützt bleiben“, sagt Winfried Hecking, Geschäftsführer von Hecking Elektrotechnik. Das Unternehmen mit Sitz in Mönchengladbach begleitet seit Jahren die Umsetzung professioneller Telekommunikations- und Netzwerkstrukturen und ist Ansprechpartner für Neuinstallationen und Modernisierungen in Arztpraxen, Unternehmen und öffentlichen Gebäuden.

Probleme entstehen häufig schrittweise. Ein weiterer Access Point kommt hinzu, später wird ein Router ersetzt oder ein zusätzliches Gerät mit dem Netzwerk verbunden. Mit jeder nachträglichen Ergänzung wird schwerer nachvollziehbar, welche Geräte auf welche Bereiche des Netzes zugreifen. Wenn anschließend beispielsweise Kassensysteme oder IP-Telefone eingebunden werden, kann eine fehlende Trennung die Fehlersuche erschweren und interne Systeme unnötig dem Besucherzugang annähern.

Hecking Elektrotechnik erfasst deshalb zunächst, welche Systeme vorhanden sind und welche Bereiche des Gebäudes WLAN benötigen. Auf dieser Grundlage können getrennte Netzwerkbereiche für Besucher und interne Anwendungen eingerichtet werden. Technische Geräte lassen sich bei Bedarf ebenfalls einem eigenen Bereich zuordnen. Zentral verwaltete Access Points und Netzwerkkomponenten erleichtern es, Zugänge später anzupassen und die Nutzung des Netzes zu überwachen.

Die Trennung kann zugleich verhindern, dass ein stark genutzter Besucherzugang interne Anwendungen unnötig belastet. Wenn beispielsweise viele Gäste gleichzeitig Videos abrufen oder größere Datenmengen übertragen, sollten Videokonferenzen, Telefonie oder digitale Fachanwendungen der Beschäftigten weiterhin zuverlässig funktionieren. Eine geeignete Konfiguration ermöglicht es, die verfügbare Bandbreite entsprechend zu steuern.

„Viele Betreiber denken beim Gäste-WLAN zuerst an Reichweite und Passwort. Entscheidend sind jedoch die Struktur dahinter, die Absicherung und die Möglichkeit, das Netz später zu erweitern. Genau hier setzen wir an: mit Planung, Installation und Service aus einer Hand“, betont Winfried Hecking. Hecking Elektrotechnik begleitet Kunden vom Überblick über die vorhandene Technik bis zur Einrichtung und Dokumentation der neuen Netzwerkstruktur. Besucher erhalten damit Zugang zum Internet, während betriebliche Systeme in einem getrennten Netzwerkbereich verbleiben.