Siri. Alexa. swAIper. Jetzt bekommt auch die Wirtschaft ihren eigenen KI-Assistenten

Siri. Alexa. swAIper. Jetzt bekommt auch die Wirtschaft ihren eigenen KI-Assistenten

Mit swipecor startet eine neue KI-basierte B2B-Plattform für Unternehmen. Im Mittelpunkt stehen kostenlose Unternehmens-Spaces, intelligentes Business Matching und der KI-Agent swAIper, der Kunden, Partner, Mitarbeiter und Geschäftsmöglichkeiten zusammenbringen soll.

Berlin, September 2026. Siri beantwortet Fragen. Alexa organisiert den Alltag. swAIper soll künftig Geschäft machen. Mit swipecor startet eine neue B2B-Plattform, die Unternehmensnetzwerke grundlegend anders denken will. Statt persönlicher Profile, Kontaktlisten und überfüllter Nachrichtenfächer steht bei swipecor das Unternehmen im Mittelpunkt. Unternehmen können innerhalb weniger Minuten einen kostenlosen Space anlegen, ihre Kompetenzen, Leistungen und Bedarfe hinterlegen und anschließend ihre Mitarbeiter den jeweiligen Fachbereichen zuordnen. Das Ziel: weniger suchen, weniger anschreiben, weniger Zeit verlieren – und schneller den richtigen Geschäftspartner finden.

„Wir haben heute kein Kontaktproblem mehr. Wir haben ein Relevanzproblem“, sagt Bernhard Schindler, Gründer und CEO von swipecor. „Unternehmer haben Tausende Kontakte, Plattformen, E-Mails und Nachrichten. Aber wenn ich heute einen Kunden, einen Mitarbeiter, einen Investor oder einen Cybersecurity-Anbieter brauche, will ich nicht drei Tage suchen. Ich will wissen: Wer passt jetzt zu meinem Bedarf?“

swipecor setzt bewusst nicht beim persönlichen Profil an. Der Ausgangspunkt ist der Unternehmens-Space. Dieser bildet das Unternehmen mit seinen Produkten, Dienstleistungen, Kompetenzen und Suchprofilen ab. Mitarbeiter können anschließend eingeladen und den jeweiligen Bereichen zugeordnet werden. So soll beispielsweise Vertrieb mit Vertrieb, HR mit HR, IT mit IT oder Geschäftsführung mit Geschäftsführung zusammengebracht werden. Dr. Alexander Chaloupka sieht darin einen zentralen Unterschied zu bestehenden Business-Netzwerken:

„Ein Unternehmen besteht nicht aus dem Social-Media-Profil seines Geschäftsführers. Es besteht aus Mitarbeitern, Abteilungen, Kompetenzen, Produkten und konkreten Herausforderungen. Genau diese Realität wollen wir mit swipecor digital abbilden.“ Der Space soll dabei dauerhaft kostenlos angelegt werden können.

Zentrales Element der Plattform ist der swAIper. Der KI-basierte Business-Agent soll Unternehmensdaten, Angebote, Bedarfe und Interessen analysieren und daraus passende Geschäftsmöglichkeiten ableiten. Ein Unternehmen sucht einen Vertriebspartner? swAIper soll passende Unternehmen erkennen. Ein Mittelständler benötigt eine Cybersecurity-Lösung? Das System soll relevante Anbieter zusammenbringen. Ein Startup sucht Investoren? Auch hierfür sollen künftig entsprechende Matches entstehen. Ein Unternehmen benötigt neue Mitarbeiter oder HR-Unterstützung? Die passenden Fachbereiche sollen gezielt miteinander verbunden werden. Damit soll künstliche Intelligenz nicht nur Informationen liefern, sondern aktiv bei der Geschäftsanbahnung unterstützen.

Josef Köppl, CMO von swipecor, erklärt: „Der Mittelstand braucht keine weitere Plattform, auf der Mitarbeiter zusätzliche Zeit verbringen. Technologie ist dann sinnvoll, wenn sie Zeit spart und einen konkreten wirtschaftlichen Nutzen schafft. Am Ende muss ein Kunde, ein Partner, ein Mitarbeiter oder eine Lösung stehen.“

Auch bei der Kontaktaufnahme geht swipecor einen anderen Weg. Statt ungefragter Nachrichten, klassischer Kontaktanfragen und permanenter Follow-ups steht zunächst der Match. Unternehmen beziehungsweise Nutzer entscheiden per Swipe, ob ein vorgeschlagener Kontakt relevant ist. Besteht auf beiden Seiten Interesse, kann daraus eine konkrete Geschäftsverbindung entstehen.

Schindler beschreibt das Prinzip bewusst direkt: „Dieses permanente ‚Ich wollte nur noch einmal freundlich nachfragen, ob Sie meine Nachricht gesehen haben geht inzwischen jedem auf die Nerven. Wenn beide Seiten Interesse haben, sollen sie miteinander sprechen. Wenn nicht, verschwenden wir nicht gegenseitig unsere Zeit.“ swipecor setzt deshalb bewusst nicht auf einen klassischen Messenger als Herzstück der Plattform. Der Fokus liegt auf Matching statt Nachrichtenflut. Neben den Unternehmens-Spaces führt swipecor sogenannte Malls ein. Dabei handelt es sich um thematisch aufgebaute digitale Geschäftswelten. Unternehmen können mit ihrem Space beispielsweise in Bereichen wie HR, IT, Cybersecurity, Vertrieb oder weiteren Branchen und Fachgebieten sichtbar werden. Die Idee dahinter: Nutzer sollen nicht durch beliebige Inhalte scrollen müssen, sondern sich gezielt in dem wirtschaftlichen Umfeld bewegen können, das für sie relevant ist. Der Unternehmens-Space zeigt, wer ein Unternehmen ist. Die Mall zeigt, wo und zu welchem Thema es gefunden werden möchte.

Mit den Stages schafft swipecor zusätzlich digitale Bühnen für Unternehmen, Experten und Fachthemen. Hier sollen Unternehmen ihre Kompetenzen, Diskussionen, Präsentationen und Inhalte einem relevanten Business-Publikum präsentieren können. Mit swipeTop wird das System um eine weitere Präsentations- und Sichtbarkeitsfunktion ergänzt. Der Fokus liegt dabei nicht auf maximaler Reichweite, sondern auf wirtschaftlicher Relevanz. Schindler: „100.000 Impressionen sind schön. Ein einziger relevanter Geschäftskontakt kann für ein Unternehmen aber sehr viel wertvoller sein. Genau diese Logik wollen wir drehen.“

Mit swipecoins führt die Plattform außerdem eine interne Mechanik für Empfehlungen, Funktionen und Leads ein. Nutzer können Coins sammeln und innerhalb von swipecor einsetzen. Unter anderem werden Empfehlungen belohnt. Darüber hinaus sollen Coins für verschiedene Business-Funktionen und qualifizierte Leads genutzt werden können. swipecoins sind dabei keine Kryptowährung und kein klassisches Zahlungsmittel, sondern Bestandteil der internen Plattformlogik. Die Grundidee: Wer das Ökosystem aktiv erweitert und relevante Empfehlungen ausspricht, soll davon innerhalb der Plattform profitieren können.

Ein wichtiger Bestandteil der Wachstumsstrategie ist der kostenlose Zugang. Jedes Unternehmen soll seinen eigenen Space innerhalb weniger Minuten einrichten können. Jannis Brendel, CFO von swipecor, erklärt: „Wir wollen keine Eintrittsbarriere. Ein Unternehmen soll seinen Space schnell und kostenlos eröffnen können. Je mehr Unternehmen ihre Kompetenzen und ihren Bedarf in das System einbringen, desto besser und präziser können die Matches werden.“ swipecor folgt damit einer klassischen Plattformlogik: Der grundlegende Zugang ist kostenlos, zusätzliche wirtschaftliche Mehrwerte entstehen über weiterführende Funktionen, Leads und Services.

Der Anspruch der Plattform geht dabei über die Abgrenzung zu klassischen Business-Netzwerken hinaus. Auch die tägliche Suche nach Geschäftspartnern soll verändert werden. Google liefert Treffer. Business-Netzwerke liefern Profile. Leadportale liefern Kontaktdaten. swipecor möchte daraus möglichst direkt einen relevanten Geschäftsvorschlag machen. „Ich brauche keine 10.000 Suchergebnisse“, sagt Bernhard Schindler. „Ich brauche im Idealfall die drei Unternehmen, die wirklich zu meinem aktuellen Problem passen.“ Genau hier soll swAIper ansetzen. Nicht möglichst viele Ergebnisse. Sondern möglichst relevante.

Langfristig positioniert sich swipecor nicht als weiteres soziales Netzwerk, sondern als Business Operating System. Spaces, Matching, künstliche Intelligenz, Malls, Stages, swipeTop, Leads und weitere Unternehmensfunktionen sollen dabei schrittweise miteinander verbunden werden. Die Plattform wurde nach Unternehmensangaben über einen Zeitraum von rund 14 Monaten entwickelt. Zeitweise waren rund 200 Entwickler beziehungsweise Spezialisten in das Projekt und einzelne Entwicklungsbereiche eingebunden. Die Vision ist ambitioniert: Unternehmen sollen künftig weniger Zeit mit Suche, Kontaktverwaltung und Kaltakquise verbringen und schneller zu konkreten Geschäftsmöglichkeiten gelangen. Dr. Alexander Chaloupka: „Für uns wird nicht entscheidend sein, wie lange ein Nutzer auf der Plattform bleibt. Entscheidend ist, wie viele relevante Verbindungen entstehen und welchen wirtschaftlichen Mehrwert Unternehmen daraus erzielen.“

Siri kennt das Wetter. Alexa kennt die Musik. swAIper soll den nächsten Geschäftspartner kennen. Mit swipecor wollen die Gründer einen nächsten Schritt bei der Nutzung künstlicher Intelligenz im B2B-Bereich gehen. Nicht nur fragen. Nicht nur suchen. Sondern passende Geschäftsmöglichkeiten erkennen und zusammenbringen. Bernhard Schindler fasst die Vision zusammen: „Wenn swAIper künftig sagt: Hier sind drei Unternehmen, mit denen du heute sprechen solltest – und daraus tatsächlich Geschäft entsteht -, dann haben wir etwas verändert. Dann geht es nicht mehr darum, Kontakte zu sammeln. Dann geht es darum, Geschäft zu machen.“ Siri. Alexa. swAIper. Jetzt bekommt auch die Wirtschaft ihren eigenen KI-Assistenten.

swipecor ist eine KI-basierte B2B-Plattform mit dem Ziel, Unternehmen, Mitarbeiter, Kunden, Partner, Investoren und Lösungen intelligent miteinander zu verbinden. Ausgangspunkt ist der kostenlose Unternehmens-Space. Über den KI-Agenten swAIper, Business Matching, Malls, Stages, swipeTop und weitere Module soll ein digitales Business Operating System entstehen, das klassische Suche und Networking stärker auf konkrete wirtschaftliche Ergebnisse ausrichtet.

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