Forcepoint und BeyondTrust verbessern den Schutz von Daten durch die Verknüpfung von Identitäts- und Datensicherheit

13. Oktober 2026 – Der Datensicherheitsspezialist Forcepoint und BeyondTrust, ein weltweit führender Anbieter von Identitätssicherheit, der privilegierte Zugriffswege schützt, haben eine neue Integration der KI-nativen Data Discovery und Datenklassifizierung von Forcepoint in BeyondTrusts Identity Security Insights angekündigt.

Sobald BeyondTrust anhand von Verhaltensmustern, Berechtigungen oder kompromittierten Zugriffsdaten ein Risiko bei menschlichen, maschinellen oder KI-Identitäten erkennt, identifiziert Forcepoint die sensiblen Daten, auf die diese Identitäten zugreifen können, und zeigt auf, wo die größten Risiken einer Offenlegung von Daten bestehen. Unternehmen können anschließend die Sicherheitsfunktionen von Forcepoint nutzen, um den Zugriff der betroffenen Identitäten auf die jeweiligen Datenbestände zu sperren, ohne die Zugriffsrechte und Arbeitsabläufe anderer Nutzer zu beeinträchtigen.

Derzeit erhalten Sicherheitsteams häufig Warnmeldungen zu Identitäten in einer Konsole und müssen dann eine weitere öffnen, um das vorhandene Risiko vollständig einschätzen zu können. Hinter auffälligen Identitäten können sich vergessene Test-Logins verbergen oder Accounts mit Zugriff auf die Kundendatenbank. Um solche Fälle zu unterscheiden, müssen die Teams beide Systeme manuell überprüfen, und das bei jeder einzelnen Warnmeldung. Mit jeder Minute, die solche Prüfungen dauern, können überprivilegierte Identitäten oder KI-Agenten weitere Aktionen ausführen.

Warnungen direkt in Maßnahmen für KI-Datensicherheit umsetzen

BeyondTrust Identity Security Insights (www.beyondtrust.com/de/products/identity-security-insights) identifiziert Identitäten mit hohem Risiko anhand ihres Verhaltens, ihrer Berechtigungen, kompromittierten Zugangsdaten und den Zusammenhängen zwischen diesen Faktoren. Forcepoint Data Security Posture Management (DSPM, www.forcepoint.com/de/product/data-security-posture-management-dspm), das Teil der KI-Datensicherheitslösungen von Forcepoint ist, ordnet den Identitäten die vertraulichen Informationen zu, auf die sie zugreifen können, und stellt Mechanismen bereit, um die Zugriffe einzuschränken. Unternehmen erhalten auf diese Weise zu jedem Identitätsrisiko den Datenkontext und die Möglichkeit, gezielt zu reagieren.

Typische Risiken im Zusammenhang mit Identitäten sind:

– Kompromittierte Identitäten: Wie gefährlich eine gestohlene Identität ist, hängt davon ab, welche Berechtigungen sie besitzt und auf welche Daten sie zugreifen kann. Sobald BeyondTrust eine kompromittierte Identität oder Berechtigung erkennt, zeigt der True Privilege Graph das tatsächliche Schadenspotenzial: jeden Pfad, über den die Identität zugreifen kann, und nicht nur die Berechtigungen auf dem Papier. Forcepoint liefert anschließend eine Übersicht, welche sensiblen Datensätze am Ende dieser Pfade liegen – von personenbezogenen Daten bis hin zu Finanzunterlagen und Geschäftsgeheimnissen – und erlaubt es Sicherheitsteams, den Zugriff mit den jeweiligen Anmeldedaten zu sperren.

– Service-Accounts und KI-Agenten mit zu weit reichenden Berechtigungen: Einer Untersuchung von Entro Security zufolge (https://nhimg.org/the-nhi-secrets-risk-report) kommen auf jeden menschlichen Nutzer inzwischen bis zu 144 maschinelle und KI-Identitäten, und viele davon sind mit Berechtigungen ausgestattet, die seit der initialen Zuweisung nicht mehr überprüft wurden. Erkennt BeyondTrust riskantes Verhalten oder übermäßige Berechtigungen bei Service-Accounts und KI-Agenten, können Sicherheitsteams die Berechtigungen für den Zugriff auf gefährdete sensible Daten in einem einzigen Schritt entziehen – seine übrigen Aufgaben kann der Account beziehungsweise Agent weiterhin durchführen.

– Zu viele Warnmeldungen mit zu wenig Kontext: Statt Informationen aus zwei Konsolen miteinander abzugleichen, können Sicherheitsteams alle Risiken über ein einziges Forcepoint-Dashboard bewerten. Dieses listet Identitäten mit hohem Risiko, eingestuft nach dem Wert der Daten, auf die sie zugreifen können, auf und zeigt an, warum eine Identität als risikobehaftet eingestuft wurde. Durch die direkte Verknüpfung von Identitäts- und Berechtigungsrisiken mit sensiblen Daten können Teams Vorfälle und Gefahren schneller untersuchen, sich auf kritische Schwachstellen fokussieren und Zugriffe gezielt einschränken oder sperren.

„Da KI-Agenten inzwischen wichtige Aufgaben im Unternehmen übernehmen, ist es keine Option mehr, autonome Tools einfach zu blockieren oder Sicherheitsmaßnahmen auf Verdacht zu treffen“, betont Bakshi Kohli, Chief Technology Officer bei Forcepoint. „Wenn BeyondTrust uns mitteilt, dass eine Identität risikobehaftet erscheint, wissen wir bereits, auf welche Daten sie zugreifen kann. Sicherheitsteams können dann dieser einen Identität die Zugriffsrechte entziehen und müssen keine weitgehenden Einschränkungen vornehmen. Das ist genau die Präzision, nach der Unternehmen verlangen, die auf agentenbasierte KI setzen.“

„Die stärksten Technologiepartnerschaften entstehen, wenn sich Fähigkeiten ergänzen und Probleme lösen, die keiner der Partner allein so effizient bewältigen kann“, sagt David Manks, Vice President of Global Strategic Alliances bei BeyondTrust. „Forcepoints Verständnis sensibler Daten und die intelligenten Identitäts- und Berechtigungsanalysen von BeyondTrust decken zwei wichtige Risikodimensionen ab. Ihre Kombination hilft Unternehmen zu erkennen, wo durch riskante Zugriffe bestimmte Daten gefährdet sind, und gezielte Maßnahmen zum Schutz dieser Daten zu ergreifen.“

Verfügbarkeit

Die Integration von Forcepoint DSPM in BeyondTrust Identity Security Insights ist ab sofort für Unternehmen verfügbar, die beide Lösungen einsetzen. Weitere Informationen finden sich unter https://www.forcepoint.com/partners/beyondtrust und https://www.beyondtrust.com/partners/directory/forcepoint.

Diese Presseinformation kann auch unter www.pr-com.de/companies/forcepoint abgerufen werden.