Die baramundi software GmbH stellt den baramundi Proactive Hub auf der it-sa 2026 in Nürnberg erstmals offiziell der Öffentlichkeit vor. Die Plattform für Next-Generation-IT-Management hilft IT-Teams, Endpoints nicht nur zu verwalten, sondern proaktiv zu betreiben. Aus dem Vorgänger baramundi perform2work entwickelt sich damit eine Lösung, die Security, Stabilität, Performance und Software Lifecycle unter einer Oberfläche zusammenführt. Hinzu kommen unter anderem Security-Funktionen, KI-basierte Empfehlungen und zusätzliche Möglichkeiten zur direkten Remediation und Automatisierung.
Insights, Guidance, Action – drei Bereiche in einer Plattform
Viele IT-Teams arbeiten heute reaktiv: Sie bearbeiten Tickets, reagieren auf Störungen und kämpfen mit einer Vielzahl an Warnungen und Datenquellen. Der baramundi Proactive Hub setzt hier an und verbindet drei zentrale Bereiche.
„Insights” erfasst und analysiert Daten zu Performance, Stabilität, Nutzererlebnis und Sicherheit.
„Guidance” hilft bei der Priorisierung und liefert konkrete Handlungsempfehlungen.
„Action” ermöglicht die direkte Umsetzung von Maßnahmen und bildet die Grundlage für Automatisierung und künftige autonome Prozesse.
Die bekannten Funktionen rund um Digital Employee Experience und Endpoint Analytics aus perform2work bleiben erhalten und gehen in der Ausbaustufe baramundi Proactive Hub Essential auf. Die Ausbaustufe baramundi Proactive Hub Advanced ergänzt sie um Security-Funktionen.
Schwachstellen nach tatsächlichem Risiko priorisieren
Der neue Security-Bereich gleicht bekannte Schwachstellen automatisch mit den in der eigenen Umgebung eingesetzten Anwendungen, Versionen und Endpoints ab. Ergänzend zu den standardisierten CVSS-Werten bewertet ein KI-gestütztes Scoring-Modell die Risiken anhand aktueller Bedrohungsinformationen, bekannter Exploits und der tatsächlichen Ausnutzbarkeit. Admins erhalten so eine Priorisierung auf Basis des realen Risikos statt langer Listen theoretischer Findings. Die Analyse erfolgt auf Basis der Inventardaten zentral in der Cloud, ressourcenintensive lokale Scans auf den Endpoints entfallen. Auf dieser Grundlage schlägt der Proactive Hub passende Patch- und Update-Maßnahmen vor.
KI-basierte Empfehlungen und Spotlight
Software-Abstürze und Applikations-Hänger gehören zu den häufigsten Ursachen für digitale Reibung. Die kommenden KI-basierten Empfehlungen werden Fehlercodes analysieren, weitere Informationen zu Abstürzen und mögliche Ursachen sowie konkrete nächste Schritte nennen. Künftig sollen auch anonymisierte Erfahrungen aus anderen Proactive-Hub-Umgebungen einfließen, ohne dass Rückschlüsse auf einzelne Unternehmen möglich sind. Das neue Spotlight bildet den zentralen Einstiegspunkt in die Plattform. Es zeigt gezielt die Themen aus Security, Stabilität und Performance sowie Lifecycle und Updates, bei denen ein Eingreifen des Admins tatsächlich notwendig ist, und blendet Unwichtiges aus.
Von der Erkenntnis zur Aktion: Updates und Software-Lifecycle
Mit den Application Updates können Anwendungen aus einem von baramundi geprüften Katalog mit mehr als 14.000 Softwarepaketen auf aktuelle Versionen gebracht werden, ohne aufwändiges Paketieren oder einzelne Jobs. Admins definieren den gewünschten Zielzustand, der Proactive Hub sorgt für dessen Einhaltung. Für zeitkritische Updates steht eine sofortige Ausführung bereit. Auch Installation und Deinstallation von Anwendungen folgen diesem Prinzip. In Kombination mit Aktivitätssignalen lassen sich zudem ungenutzte Anwendungen erkennen, was Lizenzkosten senkt und Angriffsflächen reduziert. Künftig rückt auch das Betriebssystem in den Fokus: Der Proactive Hub zeigt den Update-Stand der Windows-Systeme, unterstützt bei der automatisierten Verwaltung von Windows Updates und macht fehlgeschlagene Installationen oder ausstehende Neustarts direkt sichtbar.
Neues Lizenz- und Umgebungsmanagement
Lizenzen lassen sich zentral verwalten und flexibel auf verschiedene Umgebungen (Environments) verteilen. EinEnvironment kann einen Standort, eine Tochtergesellschaft oder – für Partner und Managed Service Provider – einen einzelnen Kunden abbilden. Viele Anpassungen der Lizenzverteilung erfolgen im Self-Service, ohne dass dafür ein separater Vorgang über baramundi nötig ist. Admins sehen zentral, wie viele Lizenzen vorhanden sind und wie sie verteilt wurden.
