Besuchsberichte schreibt wohl kaum jemand im Außendienst gerne. Schließlich fressen sie knappe Zeit. Und wozu sie eigentlich gut sind, ist häufig nicht so ganz klar. Also werden sie am Ende eines anstrengenden Arbeitstages noch hastig erledigt. Manchmal geschieht das sogar noch auf dem Klemmbrett mit Stift und Durchschlagpapier, obwohl das im Außendienst noch nie praktikabel war.
Es liegt also nahe, beim Außendienstbericht auf eine digitale Lösung umzusteigen. Und weil das Internet voll mit kostenlosen Excel-Vorlagen für Besuchsberichte im Außendienst ist, scheint der Aufwand dafür auch minimal zu sein.
Vom Klemmbrett auf die Excel-Tabelle zu wechseln, ist zwar eine Art Digitalisierung. Aber sie löst das eigentliche Grundproblem nicht und lässt das Potential des Besuchsberichts ungenutzt.
Wozu eigentlich? Zweck und Nutzen von Besuchsberichten
Ein Grund, weshalb das Verfassen von Besuchsberichten und Gesprächsnotizen eher unbeliebt ist, ist dass deren Sinn und Zweck meist nur teilweise nachvollziehbar ist. Klar ist, dass ein Besuchsbericht einen Kundenbesuch und dessen Ergebnisse dokumentiert. Aber geschieht das in Form eines Zettels, der in einen Ordner geheftet wird, oder einer Excel-Tabelle, die im Kundenordner abgelegt und vergessen wird, bleibt der Mehrwert eines Besuchsberichts überschaubar.
Wirklich wertvoll werden Besuchsberichte im Außendienst erst, wenn sie einfach erstellt und die darin enthaltenen Daten ebenso einfach für digitale Systeme des Customer Relation Managements nutzbar sind. Dann sind Besuchsbericht weit mehr als eine Gedankenstütze für ihre Verfasser und schriftliche Bestätigungen für Besuchsergebnisse. Dann schreiben Besuchsberichte die Kundenhistorie und machen Entscheidungen nachvollziehbar. Sie stellen dem gesamten Vertriebsteam alle wichtigen Informationen zum Kunden detailliert zur Verfügung. Das erleichtert Übergaben, Zuständigkeitswechsel oder die gemeinsame Betreuung im Team deutlich. Und es macht eine aussagekräftige Auswertung der Kundenbeziehung, Follow-ups nach Kundenbesuchen und die Identifikation von Umsatzpotentialen erst möglich. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Besuchsberichte alle relevanten Daten strukturiert enthalten.
Was muss hinein? Der Aufbau eines guten Besuchsberichts
Einen Besuchsbericht zu erstellen ist die Kunst, alle relevanten Informationen strukturiert festzuhalten, Irrelevantes wegzulassen, und das alles mit geringstmöglichem Aufwand. Ein Besuchsbericht ist deshalb meist wie folgt aufgebaut:
Kunde und – falls vorhanden – das Projekt
Mitarbeitende/r: Wer hat den Besuchsbericht ausgefüllt?
Datum, Uhrzeit und Ort des Besuchs
Ansprechpartner mit Funktion, Entscheidungskompetenz und Kontaktdaten
Besprochene Themen und Gesprächsinhalt: Die wesentlichen Inhalte und Besuchsziele in Stichworten oder wenigen Sätzen dokumentieren.
Fotos, Videos oder Datensätze: Bei Kundenterminen entstehen oft Fotos oder Videos, um etwas zu dokumentieren oder als Gedankenstütze. Diese gehören unbedingt in den Besuchsbericht. Gleiches gilt für Dateien: Sie sollten entweder im Besuchsbericht enthalten oder damit per Link verknüpft sein.
Vereinbarungen und Zusagen: Was wurde konkret vereinbart?
Nächste Schritte und Folgeaufgaben inklusive Fristen: Was muss bis wann von wem erledigt werden?
Stimmung des Kunden und Atmosphäre beim Besuch
Persönliche Infos und beiläufige Hinweise: Geburtstage, Urlaube, etc. Kurz: alles, was relevant werden könnte
Signale für Churn, Cross-Sell oder Eskalation: Gibt es Probleme oder Wechselabsichten?
Typische Fehler beim Besuchsbericht
Der erste Fehler, den man als Unternehmen bei Besuchsberichten machen kann, ist seinen Mitarbeitenden keine geeigneten Werkzeuge dafür an die Hand zu geben. Abgesehen davon gibt es zwei Arten von Fehlern: Die erste Kategorie betrifft den Besuchsbericht selbst, also vor allem dessen Inhalte und Struktur. Die zweite Kategorie betrifft die Nutzung und Auswertung von Besuchsberichten.
Kategorie 1: Inhalt und Struktur von Besuchsberichten
Besuchsbericht passt nicht zum Einsatz: Wenn die Vorlage die falschen Daten abfragt, fehlen im Besuchsbericht die wirklich relevanten Informationen.
Datenqualität: Inhaltliche Fehler und fehlende Daten
Zu viele Inhalte: Steht in einem Besuchsbericht zu viel, geht schnell der Fokus auf das Wesentliche verloren.
Medienbrüche: Bei Klemmbrett und Excel lassen sich keine Fotos, Videos oder Dateien automatisch und zuverlässig mit dem Bericht verknüpfen
Kategorie 2: Nutzung und Auswertung von Besuchsberichten
Datenimport: Manueller Import ist aufwändig und fehleranfällig. Daten aus Excel-Tabellen setzen einen funktionierenden Prozess und eventuell ein Mapping voraus.
Kein Prozess für die Datenweiterverarbeitung, zum Beispiel, weil die Daten irgendwo abgelegt, aber nicht ausgewertet werden.
Keine Strukturen für die Weiterverarbeitung, zum Beispiel, weil es keine Zuständigkeiten oder Routinen für die Datenweiterverarbeitung gibt.
Datenschutz: In Besuchsberichten finden sich personenbezogene Daten. Diese unterliegen der DSGVO. Sie müssen sicher und nachvollziehbar gespeichert und auch gelöscht werden. Der Zugriff auf diese Daten muss geregelt sein.
Digitale Weiterentwicklung: Warum Excel dafür nicht ausreicht.
Die Informationen, die in Besuchsberichten schlummern, sind zu wertvoll, um sie nicht zu nutzen. In der Praxis scheitert das oft an Medienbrüchen und wenig geeigneten Werkzeugen.
Diese Vorteile bringt die Digitalisierung:
Der Aufwand zum Erstellen des eigentlichen Besuchsberichts lässt sich durch geeignete digitale Werkzeuge minimieren und besser in den Berufsalltag integrieren.
Alle Daten aus den Besuchsberichten lassen sich automatisiert und ohne merkliche Verzögerung übermitteln und auswerten. Das schafft ein genaues Bild der Kundenbeziehung, macht Probleme und Chancen schnell sichtbar. Das ist die Basis, auf der ein Vertriebsteam effektiv arbeiten kann.
Liegen die Daten digital vor, lassen sie sich auch einfach in Drittsysteme für das ERP oder CRM überführen und dort nutzen.
Warum hier Excel nicht ausreicht:
Eine Excel-Tabelle ist und bleibt im Prinzip digitalisiertes Blatt Papier mit einer beeindruckenden Vielfalt an Werkzeugen, um innerhalb dieses Dokuments zu arbeiten.
Ein Besuchsbericht ist nur auf den ersten Blick ein Dokument. Eigentlich ist ein Besuchsbericht ein Baustein innerhalb eines digitalen, automatisierten Prozesses.
Und genau dort hat Excel seine Schwächen:
Excel-Tabellen sind nicht für mobiles Arbeiten und die Integration in einen Workflow konzipiert.
Excel-Tabellen lassen sich nur schwer oder gar nicht mit Fotos, Videos, Dateien und Vorgängen verknüpfen.
Excel-Tabellen sind nicht auf den automatisierten Datenimport, die Auswertung und die Integration in ERP- und CRM-Systeme gemacht.
Zwischenfazit: In der digitalen Weiterentwicklung des Besuchsberichts steckt viel Potential. Mit den zahlreichen kostenlosen Excel-Vorlagen für Besuchsberichte im Außendienst lässt sich dieses aber kaum heben. Die gute Nachricht: Die Anschaffung einer dezidierten Besuchsberichts-Software oder einer CRM-Lösung, die genau diese Funktionen enthält, ist in den meisten Fällen überflüssig. Denn es gibt einfachere Lösungen.
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Celero One: Ein durchgängiger und praxistauglicher Prozess von Besuchsbericht bis Auswertung
Celero One ist eigentlich eine Workforce Management Software für die Steuerung von Mitarbeitenden im Außendienst, die alle Aspekte der Einsatzplanung, Ausführung, Kommunikation und Analyse in einer zentralen Cloud-Plattform bündelt. Dadurch enthält Celero One auch alle Funktionen und Fähigkeiten, damit Mitarbeitende schnell und einfach von überall aus digitale Besuchsberichte erstellen und Unternehmen deren Inhalte in Echtzeit nutzen können.
Individuelle Vorlagen für Besuchsberichte erstellen
In Celero One lassen sich exakt auf individuelle Anforderungen zugeschnittene Vorlagen für Besuchsberichte erstellen und direkt an die Mitarbeitenden im Außendienst versenden. Das stellt sicher, dass alle relevanten Daten erfasst, keine Punkte vergessen werden und Besuchsberichte einen einheitlichen Aufbau besitzen.
Möglich macht das der Prozess-Manager. In diesem intuitiv nutzbaren No-Code-Builder lassen sich Aufgaben in eine stringente Abfolge einzelner Handlungsschritte inklusive Handlungsoptionen und Bedingungen umwandeln und als Handlungsanweisung direkt auf das Smartphone oder Tablet von Außendienstmitarbeitenden senden. Nach diesem Prinzip lassen sich auf individuelle Vorlagen für Besuchsberichte anlegen und versenden.
Besuchsberichte schnell, einfach und mobil erstellen
Besuchsberichte sollten möglichst direkt nach einem Kundentermin verfasst werden. Denn dann sind die Eindrücke aus dem Gespräch noch frisch und die Inhalte präsent. Das bedeutet auch, dass Besuchsberichte schnell, einfach und überall verfasst werden müssen. Genau dafür ist die Mobil-App von Celero One konzipiert: Damit lassen sich auf jedem Smartphone oder Tablet die einzelnen Punkte der Vorlage bequem und effektiv abarbeiten.
Fotos, Videos und Dokumente in Besuchsberichte integrieren
Ein Problem bei Besuchsberichten auf Papier oder in Excel ist, diese um Fotos, Videos oder Dateien zu ergänzen. Bei Besuchsberichten in Celero One Mobile ist das einfach: Die App kann auf die Kamera des mobilen Endgeräts zugreifen. So erstellte Fotos, Videos oder Scans von Dokumenten sind automatisch und dauerhaft mit dem Besuchsbericht verknüpft. Gleiches gilt für Dateiimporte oder digitale Signaturen.
Ein weiterer Vorteil im Alltag: Sind Fotos oder Videos zwingend erforderlich, kann das als Schritt im Prozess angelegt werden. So kann das nicht vergessen werden.
Benutzerdefinierte Auswertung
Alle Besuchsberichte lassen sich nach definierten, individuellen Parametern auswerten, zum Beispiel nach den nächsten Schritten, Fristen, Chancen oder auch der Stimmung beim Gespräch.
Automatische Datenübertragung und Offline-Fähigkeit
Sobald ein Mitarbeitender einen Besuchsbericht als abgeschlossen markiert hat, sendet Celero One Mobile diesen automatisch an die Zentrale. Celero One ist aber auch offline-fähig: Befindet sich die Person gerade im Funkloch, kann sie den Bericht trotzdem verfassen. Versendet wird dieser dann erst, sobald die Netzabdeckung das wieder zulässt.
Datenintegration in Drittsysteme
Alle Daten, die in Besuchsberichten erfasst werden, lassen sich über Schnittstellen in andere Systeme im Unternehmen exportieren. So können diese Informationen mit dem Team geteilt werden, sie können in die Vertriebsplanung einfließen oder von CRM-Lösungen genutzt werden.
Viele weitere Funktionen
Mit Celero One lassen sich auch viele weitere Tätigkeiten aus dem Vertriebsalltag bequem und von überall aus erledigen, zum Beispiel die Reisekostenabrechnung, die betriebliche Weiterbildung und Schulungen, die gesetzlich vorgeschriebene Zeiterfassung und einiges mehr.
Fazit: Eine Excel-Tabelle alleine schafft noch lange keinen Mehrwert
Auch wenn die vielen kostenlosen Excel-Vorlagen für Besuchsberichte im Außendienst die Digitalisierung nur ein paar Klicks entfernt scheinen lassen, bringen diese unterm Strich kaum etwas. Denn sie sind weder für mobiles Arbeiten ausgelegt, noch lassen sich damit die Informationen in den Besuchsberichten effizient nutzen.
Dafür benötigt man zum Glück keine ausgewachsene CRM-Lösung: Celero One kann das genauso gut: Das intelligente, datengetriebene Operating System für Frontline-Organisationen enthält alles, um Vorlagen für exakt auf die Aufgabe zugeschnittene Besuchsberichte zu erstellen, diese ohne Medienbruch in den täglichen Workflow zu integrieren, automatisiert mit Daten zu verknüpfen, auszuwerten und an andere Software-Lösungen zu übergeben.
Und das ist eigentlich alles, was man benötigt, um aus den Informationen in den Besuchsberichten Mehrwerte zu generieren.
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FAQ
Ist Celero One eine CRM-Software?
Celero One ist keine klassische CRM-Software. Celero One ist als intelligentes Operating System für Frontline Organisationen deutlich vielseitiger und stärker auf das Operative ausgelegt als klassische CRM-Software-Lösungen. Dadurch macht Celero One das Erfassen vieler Informationen für Besuchsberichte zu einem Teil des normalen Workflows und kann Besuchsberichte mit vorhandenen Daten zusammenführen. Das vereinfacht und beschleunigt das Erstellen von Besuchsberichten für eine lückenlose Kundenhistorie. Darüber hinaus ermöglicht Celero One eine detaillierte und benutzerdefinierte Auswertung dieser Daten.
Wie lassen sich in Celero One Besuchsberichte erstellen?
Die Vorlagen der Besuchsberichte werden zentral im Prozess-Manager erstellt und von dort an die mobilen Endgeräte gesendet. Die eigentlichen Besuchsberichte erstellen die Mitarbeitenden in der App Celero One Mobile auf dem Smartphone oder Tablet.
Was kostet Celero One und wie aufwändig ist die Einführung?
Celero One ist eine Software-as-a-Service-Lösung (SaaS). Das Preismodell ist ebenso simpel wie die Implementierung im Unternehmen: Die Abrechnung erfolgt in der Anzahl der Lizenzen. Für Celero One ist auch keine eigene IT-Infrastruktur mit Servern erforderlich. Celero One lässt sich nach Freischaltung der Lizenz von jedem Desktop-Rechner mit Internetzugang oder über die App Celero One Mobile über jedes digitale Endgerät nutzen. Damit ist Celero One eine preislich attraktive Alternative zu klassischen CRM-Lösungen, wenn es um das Erstellen und Auswerten von Besuchsreporten geht.
Lassen sich in Celero One unterschiedliche Vorlagen für Besuchsberichte erstellen?
Ja. Je nach Einsatzzweck lassen sich im Prozess-Manager in Celero One beliebig viele unterschiedliche Prozesse für Besuchsberichte definieren.
Können Vertriebsmitarbeitende neue Kunden anlegen?
Ja. Das Rollen-Rechte-Modell in Celero One ermöglicht, den einzelnen Mitarbeitenden genau zu deren Aufgaben passende Berechtigungen zuzuweisen, zum Beispiel das Anlegen neuer Kunden.
Lassen sich in Celero One erstellte Besuchsberichte auch in andere Software importieren?
Ja. Daten aus Celero One lassen sich über Schnittstellen automatisiert in andere Systeme, wie ERP- oder CRM-Software übergeben.
