Münster, 02.11.2026 – QR-Codes sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken – auf Rechnungen, Parkautomaten, Speisekarten und in E-Mails. Genau das machen sich Kriminelle zunutze: Beim sogenannten „Quishing“ verstecken sie betrügerische Links hinter QR-Codes. Das Münsteraner IT-Systemhaus denkkontor beobachtet, dass diese Masche zunimmt – und klassische Schutzmechanismen umgeht.
Der Trick ist wirksam, weil ein QR-Code für das menschliche Auge nicht lesbar ist: Wohin er führt, sieht man erst nach dem Scannen. Zugleich rutschen Bilder mit QR-Codes häufig an Spam-Filtern vorbei, die auf verdächtige Textlinks trainiert sind. Kriminelle versenden manipulierte Codes per E-Mail, kleben gefälschte Aufkleber über echte Codes an Automaten oder platzieren sie in vermeintlich offiziellen Schreiben. Nach dem Scan landet das Opfer auf einer gefälschten Seite, die Zugangsdaten abgreift oder Schadsoftware verteilt.
„Der QR-Code ist zum idealen Tarnumschlag für Angreifer geworden – niemand ist misstrauisch gegenüber einem kleinen schwarz-weißen Quadrat“, sagt Alexander Teske, Inhaber von denkkontor. „Dabei gilt online wie offline: erst denken, dann scannen. Ein QR-Code aus einer unerwarteten E-Mail oder ein aufgeklebter Code auf einem Automaten verdient dieselbe Skepsis wie ein dubioser Link.“
denkkontor rät Unternehmen, ihre Mitarbeitenden konkret für diese Masche zu sensibilisieren, das Ziel eines Codes vor dem Öffnen prüfen zu lassen und sensible Anmeldungen niemals über einen gescannten Link vorzunehmen. Als IT-Service im Münsterland unterstützt das Unternehmen mit technischem Schutz und praxisnahen Awareness-Maßnahmen.