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Advolux – Anwaltssoftware: Kostet nicht mehr als der Anwalt verdient

„Die Preismodelle, die wir auf dem Markt gefunden haben, fanden wir nicht besonders kundenfreundlich“, erklärt Rechtsanwalt Arne Stocker, einer der drei Gründer der Advolux GmbH. In dem Berliner Softwarehaus hat man sich deshalb etwas anderes ausgedacht: Anwälte zahlen für jede neu angelegte Akte 2,99 Euro. Danach können sie die Akten für unbegrenzte Zeit nutzen. Weitere Gebühren für Zusatzmodule, Arbeitsplatz- oder Netzwerklizenzen entstehen nicht. Das System wird in der Startversion mit einem kostenlosen Guthaben von 25 Akten ausgeliefert und kann unter www.advolux.de/download geladen werden.

Advolux bildet die Arbeitsprozesse einer Rechtsanwaltskanzlei personen- und aktenbezogen ab. So sollen die typischen Arbeitsabläufe und die Verwaltungsaufgaben zuverlässig erfasst werden. „Den Anspruch hat natürlich jeder Hersteller“, so Stocker. „Tatsächlich haben wir aber auf dem Markt überwiegend modular aufgebaute Systeme gefunden. Jedes Modul entspricht dabei einer bestimmten Aufgabe, wie Aktenverwaltung, das Bearbeiten des Forderungskontos oder das automatische Vollstrecken.“ Will ein Anwalt die Akte eines Mandanten vollständig bearbeiten, muss er sie nacheinander in den verschiedenen Modulen öffnen. Wendet er sich dem nächsten Mandanten zu, beginnt das Spiel von vorne: Auch diese Akte wird in jedem Modul einzeln geöffnet. Bei Advolux bearbeiten die Anwälte alle Aufgaben in einer einmal geöffneten Akte. Nach Auffassung des Herstellers sei das effizienter und verkürze die Bearbeitungszeit. Zusätzlich hätten viele Hersteller ihre Software über zehn Jahre immer weiter fortgeschrieben und nicht grundsätzlich überarbeitet. So könnten die Möglichkeiten zeitgemäßer Softwareentwicklung nicht integriert werden.“

Zur Zeit läuft Advolux unter Windows. Linux und MacOS sollen Anfang 2008 folgen. Die Software eignet sich sowohl für den Betrieb auf dem Einzelplatz als auch im Netzwerk. Mehrere Datenbanken können in einem Netzwerk parallel betrieben werden, so dass die erforderliche Datentrennung bei Bürogemeinschaften gewährleistet ist. Darüber hinaus kann Advolux sowohl OpenOffice- als auch MS Word-Dokumente verarbeiten.

Posted by on 10. April 2007. Filed under Softwareindustrie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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