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Studie: Versicherer treiben Automatisierung der IT-Plattformen voran

Die deutschen Assekuranzen treiben die
Digitalisierung ihrer internen Vorgänge massiv voran. 92 Prozent
streben dabei vor allem die vollständige Automatisierung von
Geschäftsvorfällen an. Für 83 Prozent steht zudem die zumindest
teilweise Automatisierung ihrer komplexen Prozesse weit oben auf der
Liste. Das zeigt die Studie „IT-Plattformen für den
Versicherungsbetrieb“ des Software- und Beratungshauses PPI AG.

Die deutsche Versicherungswirtschaft treibt derzeit vor allem ein
Thema um: Automatisierung. „Noch immer sind in den Abläufen der
Assekuranzen viel zu viele manuelle Eingriffe notwendig. Das macht
sie fehleranfällig, langwierig und teuer“, sagt Tobias Kohl,
Studienleiter und Versicherungsexperte bei dem auf Finanzunternehmen
spezialisierten Software- und Beratungshaus PPI AG.

Darum möchten 92 Prozent der von PPI befragten deutschen
Versicherer ihre Dunkelverarbeitungsquote bei den Geschäftsvorfällen
erhöhen. Darunter versteht man eine von Anfang bis Ende komplette
Automatisierung, bei der kein Sachbearbeiter mehr eingreifen muss. 83
Prozent wollen zudem die Geschäftsprozesse vereinheitlichen, was
wiederum deren Bearbeitungszeit und Potenzial zur Automatisierung
erhöht. Das geht aus der aktuellen Studie „IT-Plattformen für den
Versicherungsbetrieb“ hervor.

„Mit Blick auf den zunehmenden Fachkräftemangel fürchten
Versicherer, künftig nicht mehr genug Personal für die qualifizierte
Prozessbearbeitung zu haben. Automatisierte Prozesse kommen ohne
Mitarbeiter aus oder ermöglichen auch weniger spezialisierten Kräften
die Bearbeitung“, erklärt Versicherungsexperte Tobias Kohl. Das
größte Automatisierungspotenzial versprechen komplexere
Geschäftsvorfälle. Versicherer haben sich oftmals zunächst die
einfachen Prozesse vorgenommen und diese automatisiert. In dem
einfachen Prozess der Schadensbearbeitung bei Glasbruch wird vielfach
bereits ein Automatisierungsgrad von 90 Prozent erreicht. Nun wollen
sie darüber hinausgehen. 83 Prozent streben mit der Verbesserung
ihrer IT-Landschaft eine Automatisierung von
Standard-Geschäftsvorfällen im qualifizierten Geschäft an. Bei diesen
komplexeren Prozessen wie beispielsweise der fiktiven
Schadenabrechnung bei mobilen Gütern ist jedoch zunächst ein
Automatisierungsgrad von etwa 40 Prozent erstrebenswert und
ausreichend.

Egal ob es um die Automatisierung simpler oder komplexer
Arbeitsprozesse geht, das Ergebnis ist eine schnellere und einfachere
Verarbeitung. „Dadurch erhoffen sich die Assekuranzen vor allem
niedrigere Betriebskosten“, sagt Tobias Kohl von der PPI AG.
„Außerdem wollen die Versicherer durch die Erneuerung ihrer IT in der
Lage sein, schneller auf technologische und regulatorische Änderungen
zu reagieren.“ Denn eine durch Standardsoftware gesteuerte
Fallbearbeitung wird automatisch an Regularien angepasst und kann
neue Vorschriften schneller erfüllen. Auch Module zur Entwicklung und
Einführung neuer Versicherungsprodukte sind oftmals im Softwarepaket
mit Branchenlösung enthalten und vereinfachen so die internen
Arbeitsschritte der Assekuranzen.

Bei einer Analyse der 20 wichtigsten deutschen und internationalen
Hersteller von IT-Plattformen zeigt sich, dass viele darum bemüht
sind, die Arbeitsvorgänge anwenderfreundlich zu gestalten und den
Automatisierungsgrad zu erhöhen. 85 Prozent beinhalten bereits die
Möglichkeit zur Maschine-to-Maschine (M2M)-Kommunikation und somit
eines Austauschs der Computer untereinander ohne menschliches
Eingreifen. Immerhin 35 Prozent der Hersteller haben elektronische
Beratungssysteme, die den Sachbearbeiter unterstützen, 20 Prozent
planen die Einführung dieser Funktion.

Zur Studie

Für die Marktstudie „IT-Plattformen für den Versicherungsbetrieb“
wurden zwölf deutsche Versicherer durch die PPI AG befragt. Die
Befragung fand von März bis Mai 2014 statt. Zusätzlich wurden die
wichtigsten nationalen und ausgewählte internationale Hersteller von
IT-Plattformen befragt. Die Studie untersucht die Anforderungen der
Versicherer an IT-Lösungen und vergleicht diese mit den
Lösungsangeboten des Marktes.

PPI Aktiengesellschaft

Die PPI Aktiengesellschaft ist seit 30 Jahren an den Standorten
Hamburg, Kiel, Frankfurt, Düsseldorf und Paris erfolgreich für die
Finanzbranche tätig. 2013 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen
372 Mitarbeitern 47,3 Millionen Euro Umsatz in den drei
Geschäftsfeldern Consulting, Software-Entwicklung und
Software-Produkte. PPI stärkt die Marktposition von
Versicherungsunternehmen durch fachlich wie methodisch exzellente
Lösungen für alle Kernprozesse der Assekuranz, basierend auf
langjähriger Praxiserfahrung. In der Software-Entwicklung stellt PPI
durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe
Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher. Das
Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die
versicherungs- und bankfachliche bis zur IT-Beratung.

Pressekontakt:
Florian Bongartz
Faktenkontor GmbH
Tel: +49 (0)40 253 185-128
Fax: +49 (0)40 253 185-320
E-Mail: florian.bongartz@faktenkontor.de

Posted by on 7. Oktober 2014. Filed under Internet. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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