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EU-Roaming: Noch immer drohen Kostenfallen – 5 Mythen zur Roaming-Regelung

Smartphone-Nutzer und Urlauber sollten aufpassen:
Auch ein Jahr nach Abschaffung der EU-Roaming-Gebühren drohen teils
hohe Kosten für die Handynutzung im EU-Ausland. „Viele Menschen gehen
davon aus, dass sie durch die Abschaffung der EU-Roaming-Gebühren ihr
Handy in der EU komplett kostenlos nutzen können“, sagt Justin
Pietsch vom Fachportal Smartklar.de. „Dieser Irrtum führt mitunter
zum Schock beim Blick auf die nächste Handyrechnung.“ Smartklar.de
hat fünf häufige Mythen und Fallen zum EU-Roaming gesammelt.

Ein häufiges Missverständnis: Die Menschen glauben, dass sie mit
ihrer Allnet-Flat kostenlos aus Deutschland ins EU-Ausland
telefonieren können. Kostenlos sind aber nur Telefonate aus dem
EU-Ausland in andere EU-Länder – Anrufe von Deutschland nach Spanien
sind weiterhin ziemlich teuer: Bis zu 1,99 Euro pro Minute fallen
dafür an, wie eine Smartklar.de-Recherche ergeben hat.

Was viele ebenfalls nicht wissen: Wer sich im EU-Ausland aufhält,
der kann mit seinem Handy in einem anderen EU-Land anrufen, ohne
etwas draufzuzahlen. Die Anbieter schreiben zwar oft, Telefonate nach
Deutschland seien dank EU-Roaming kostenlos. „Dabei wird aber
verschwiegen, dass man mit der Allnet-Flat seines deutschen Anbieters
auch von Spanien nach Frankreich telefonieren kann, ohne etwas extra
zu zahlen.“

Auch das mobile Surfen im Internet im Urlaub in Spanien oder
Frankreich kostet dank der EU-Roaming-Abschaffung nichts extra. Aber:
Die Anbieter haben die Möglichkeit, das maximale Datenvolumen zu
deckeln – möglich macht–s die sogenannte „Fair-Use-Policy“. „Je nach
Tarif kann man also nicht sein gesamtes Datenvolumen nutzen“, sagt
Justin Pietsch. Das betrifft vor allem sehr günstige Handytarife
sowie Tarife mit viel Datenvolumen. Vor der Reise erkundigt man sich
daher am besten bei seinem Anbieter.

Was ebenfalls vielen nicht klar ist: Anbieter sind nicht
grundsätzlich dazu verpflichtet, Roaming freizuschalten. „Wenn man
einen Handyvertrag hat, bei dem Roaming vertraglich ausgeschlossen
ist, dann kann man sein Handy im Auslandsurlaub schlicht nicht
nutzen“, warnt daher Justin Pietsch von Smartklar.de. Solche
National-Handytarife sind selten, aber es gibt sie. Zudem gibt es
Anbieter, die das Roaming erst sechs bis acht Wochen nach Aktivierung
der SIM-Karte freischalten. „Da sollte man vor dem Urlaub genau
hinschauen.“

Richtig teuer kann die Handynutzung auf einem Kreuzfahrtschiff
werden: Dort drohen horrende Preise von mehreren Euro pro Gigabyte
oder pro Telefonminute – denn das Schiffsnetz fällt nicht unter die
Roaming-Regelung. „Wer das Schiffsnetz nutzen will, der sollte sich
vorher genau über die Konditionen erkundigen“, rät daher Justin
Pietsch. Tipp: Das Handy an Bord ausschalten und erst beim Landgang
etwa in Italien oder Spanien einschalten – im dortigen
EU-Mobilfunknetz gilt die Roaming-Regelung.

Hintergrund: Seit dem 15. Juni 2017 fallen fürs EU-Roaming keine
zusätzlichen Kosten mehr an, weil die EU-Roaming-Gebühren weitgehend
abgeschafft wurden. Ab dem 15. Mai 2019 sollen auch die Kosten für
Telefonate ins EU-Ausland gedeckelt werden.

Die 5 Mythen zur Roaming-Regelung im Überblick:
https://www.smartklar.de/mobilfunk/roaming/
Artikel zu Kosten für Anrufe ins EU-Ausland:
https://www.smartklar.de/mobilfunk/ausland-telefonieren/

Pressekontakt:
Smartklar.de
Justin Pietsch
Kielmannseggstr. 25
22043 Hamburg
040 94367343
presse [at] smartklar.de
https://www.smartklar.de

Original-Content von: Smartklar.de, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 8. Juni 2018. Filed under Information & TK. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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