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CBL Datenrettung über Fehler im Umgang mit RAID – Alte Festplatten machen RAIDs anfällig

Je nach RAID-Konfiguration können eine oder mehrere Festplatten eines RAID-Servers ausfallen und der Server läuft weiter. Die Daten der ausgefallenen Platte werden auf einer Ersatzplatte aus den Informationen wiederhergestellt, die auf den anderen Platten verteilt sind. Zu Fällen für CBL Datenrettung werden RAIDs, wenn vorher weitere Platten ausfallen. Das Rebuild ist eine besondere Belastung für die verbliebenen Platten: Die über Stunden gehenden Schreib-Lese-Aktivitäten können leicht zu einer Überhitzung führen und den gefürchteten Ausfall weiterer Platten provozieren.

Hochverfügbarkeit ist nicht gleich Datensicherheit

Neben physischen Schadensereignissen sind es Benutzerfehler, die zu RAID-Datenverlust führen und in mindestens einem Drittel der Fälle wird der Schaden durch Bedienfehler vergrößert. Dass überhaupt Daten zerstörter RAIDs rekonstruiert werden müssen, liegt allerdings meist an fehlender Datensicherheit: Ein RAID erspart kein Backup.

Proprietäre Methode zur plattformunabhängigen RAID-Datenrettung

RAID-Datenrettung beginnt mit der Hardware-Datenrettung der betroffenen Einzelplatten. CBL Datenrettung hat eine Methode entwickelt, um die unzusammenhängenden Datenfragmente eines zerstörten RAID-Verbunds auf Sektoren-Ebene zu analysieren und zu nutzbaren Daten zu rekonstruieren. CBL ist dadurch vollkommen unabhängig von Controller, RAID-Level oder Betriebssystem. „Angesichts der vielen Fehler, die mit defekten RAIDs gemacht werden, meine Bitte: Einfach alle Datenträger des RAID ausbauen, durchnummerieren und an uns ins Labor schicken. Das RAID-System mit frischen Datenträgern wiederaufbauen und weiterarbeiten. Derweil haben wir mit großer Wahrscheinlichkeit die Daten rekonstruiert und der Kunde kann sie dann zurückspielen – und sich hoffentlich Gedanken zur Datensicherung machen“, so Conrad Heinicke, Projektmanager bei CBL Datenrettung.
Auch bei der aufwändigen RAID-Datenrettung ist die Diagnose kostenlos und CBL Datenrettung stellt nur eine Rechnung, wenn die vom Kunden definierten Zieldaten nutzbar rekonstruiert werden konnten. Von April bis Mai 2021 werden den Kunden zehn Prozent dieser Rechnung erlassen, wenn sie die Rabattaktion nutzen.

Die zehn häufigsten Fehler im Umgang mit RAID:

1. Verwechslung von Festplatten beim Austausch einer defekten Festplatte.
2. Fehldeutung einer Hotspare-Ersatzplatte als Teil des RAIDs führt zum Wiederaufbau des RAIDs mit der falschen Zahl an Platten.
3. Betrieb eines RAID mit alten Festplatten – ab vier Jahren Betrieb steigt die Anfälligkeit.
4. Weiterbetrieb eines „degraded“ RAID – der nächste Festplattenausfall führt zu Datenverlust.
5. Verwechslung von Initialisierung (initialize) und Wiederaufbau (rebuild).
6. Versehentliche RAID-0-Verwendung: RAID-0 steigert nur die Leistung, bietet aber keine Redundanz.
7. Falsche Annahmen über den verwendeten RAID-Level auf Grund fehlender Dokumentation.
8. Entsorgung einer defekten Festplatte, bevor der Erfolg des Rebuild sicher ist.
9. Bei Windows-basierenden RAID-Servern den automatischen Start von Checkdisk nicht abschalten. Checkdisk kann den RAID-Verbund zerstören, weil es nur einzelne Platten erkennt.
10. Und grundsätzlich: die Verwechslung von Verfügbarkeit und Datensicherheit – RAID erspart nicht das Backup.

Posted by on 21. März 2021. Filed under Datensicherheit. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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