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Fünf Veränderungen im Einzelhandel, die Corona überdauern werden

18. Mai 2021 – Während der Pandemie haben Einzelhändler ihre Digitalisierung schnell vorangetrieben und damit die Basis für ein „New Normal“ geschaffen. Denn viele Veränderungen der vergangenen Monate werden nicht einfach wieder verschwinden – welche Trends dauerhaft sind, erklärt Scandit, der führende Anbieter für Mobile-Computer-Vision- und Augmented-Reality-Lösungen.

Der Einzelhandel zählt zu den am schwersten von Corona betroffenen Branchen, weil Geschäfte lange schließen mussten und Verbraucher zunehmend Online-Shopping, Click and Collect oder Scan and Go nutzen. Viele Händler stellten sich schnell auf die Verkaufsbeschränkungen und das veränderte Kundenverhalten ein und beschleunigten ihre digitale Transformation massiv. Veränderungen, die sonst Jahre gebraucht hätten, fanden in wenigen Wochen und Monaten statt. Dadurch haben Händler nicht nur ihr Überleben während der Pandemie gesichert, sondern auch ihre Zukunft, denn nach Einschätzung von Scandit werden diese Entwicklungen und Trends den Einzelhandel langfristig prägen:

1. Der hohe Online-Anteil bleibt. Die wichtigste Veränderung im Einzelhandel durch die Pandemie war die Verschiebung hin zum Online-Kanal. Zu diesem zählt nicht nur das klassische Online-Shopping, das quer durch alle Bevölkerungsgruppen einen massiven Schub erhielt und das viele Händler direkt aus ihrem Ladengeschäft abwickelten – häufig schufen sie auch neue Angebote wie Click and Collect. Sie erweiterten ihre Geschäfte zu Fulfillment-Centern und standen vor großen Herausforderungen bei der Auftragsabwicklung und dem Bestandsmanagement. Mit bewährten Technologien wie Smartphone-Scanning können Händler die neuen Kommissionierungsprozesse einfacher und effizienter abwickeln, Bestellungen schneller bearbeiten, Lieferketten optimieren und die Kosten gering halten.

2. Single-Device-Strategien werden zur Norm. Durch den höheren Online-Anteil am Geschäft haben sich die Aufgaben vieler Mitarbeiter im Einzelhandel verändert, sie übernehmen zusätzliche Kommissionierungs- und Lagerarbeiten. Mitarbeiter müssen Produkte schnell finden, Bestandsinformationen in Echtzeit abrufen und Bestellungen binnen Sekunden identifizieren und sortieren – und das am besten mit einem einzigen Gerät. Smartphones haben sich dafür als optimale Lösung herausgestellt, weil sie leistungsstark und intuitiv zu bedienen sind. Egal, ob Händler auf BYOD (Bring Your Own Device) oder COPE-Smartphones (Corporate Owned, Personally Enabled) setzen: Sind die Geräte den Mitarbeitern fest zugeordnet, können sie Hygieneanforderungen besser erfüllen als mit Barcode-Scannern, die sich alle Kollegen teilen.

3. Kunden wünschen kontaktlosen Einkauf. Trotz Abstands- und Hygieneregeln stehen viele Verbraucher dem Besuch von Ladengeschäften noch skeptisch gegenüber. Mit Self-Scanning und Self-Checkout können Händler allerdings die Zahl der Personenkontakte reduzieren und die Aufenthaltsdauer im Geschäft minimieren. So schützen sie die Gesundheit von Kunden und Mitarbeitern und stärken das Vertrauen in den Einkauf vor Ort. Zudem schätzen Kunden das Einkaufserlebnis und die Zeitersparnis an der Kasse und wollen deshalb auch nach der Pandemie weiter kontaktlos einkaufen. Immerhin 37,9 Prozent der europäischen Händler haben einer Scandit-Studie (1) zufolge bereits Lösungen wie Scan and Go eingeführt, weitere 20,8 Prozent sind dabei, das zu tun.

4. Weitere Nachfragespitzen sind wahrscheinlich. Der große Nachfrageschub beim Online-Shopping war für Einzelhändler eine Herausforderung und hat zu neuen Online-Angeboten sowie neuen Abläufen geführt. Viele Händler sind nun besser auf plötzliche Nachfragespitzen und Veränderungen im Einkaufsverhalten von Kunden eingestellt – das ist wichtig, da die Krise noch nicht vorbei ist und weitere Nachfragespitzen wahrscheinlich sind. Zudem wird es auch nach der Pandemie durch saisonale Schwankungen, das Weihnachtsgeschäft oder Sonderangebote immer wieder zu einem Kundenansturm kommen. Mit digitalen Lösungen wie scanfähigen Smartphones für die Mitarbeiter sind Händler darauf vorbereitet und wickeln deutlich größere als die üblichen Auftragszahlen ab. Personelle Verstärkungen holen sie schnell und unkompliziert an Bord, weil Aushilfen und Saisonarbeiter ihre eigenen Smartphones nutzen können, sodass Geräteneuanschaffungen und Geräteeinweisungen wegfallen.

5. Kunden erwarten digitale Einkaufserlebnisse im Laden. Durch die Pandemie haben sich die Erwartungen und Vorlieben von Verbrauchern beim Einkauf vor Ort verändert. Sie wünschen sich auch im Ladengeschäft einen einfachen und schnellen Zugriff auf Produktinformationen, Tests und Empfehlungen – ganz so, wie sie das vom Online-Shopping kennen. Mit mobilen Apps, die Barcode-Scanning und Augmented Reality unterstützen, bieten Händler ihnen solche Omnichannel-Erfahrungen und bringen Online-Einkaufserlebnisse ins Ladengeschäft. Über ihr Smartphone rufen Kunden beispielsweise Inhaltsstoffe oder Pflegehinweise zu Produkten ab, checken die Verfügbarkeit von Produktvarianten im Lager, lesen Bewertungen anderer Käufer oder informieren sich über Rabatte. Anschließend können sie ihren Einkauf über ihr Smartphone oder an Self-Checkout-Terminals bezahlen, ohne an der Kasse anzustehen.

„Corona hat den Einzelhandel nachhaltig verändert. Online-Shopping, Click and Collect oder Scan and Go werden nach der Pandemie nicht verschwinden, sondern ganz normaler Einkaufsalltag werden“, sagt Christian Floerkemeier, CTO und Mitgründer von Scandit. „Doch die digitalen Lösungen verbessern nicht nur das Einkaufserlebnis für Kunden und tragen damit zur Kundenbindung und zu höheren Umsätzen durch Up- und Cross-Selling bei. Sie sorgen auch für viel effizientere Prozesse im Einzelhandel und erleichtern Mitarbeitern die Arbeit deutlich.“

(1) https://www.scandit.com/resources/reports/2021-self-scanning-research-report/?utm_source=news&utm_medium=press-release&utm_campaign=2021-self-scanning-research-report

Dieses Listicle kann auch unter www.pr-com.de/companies/scandit abgerufen werden.

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