HAMBURG, März 2026 – Mit der Deimann Com GmbH startet der Hamburger Gründer Janik Deimann ein neues Kapitel: Als AI-first Company Builder entwickelt und betreibt das Unternehmen KI-gestützte SaaS-Produkte für den B2B-Markt. Den Anfang macht LeadScraper.de, ein Tool zur Echtzeit-Generierung von B2B-Leads, das klassische Leaddatenbanken grundlegend herausfordert.
Kurz gesagt
* Janik Deimann gründet die Deimann Com GmbH als AI-first Company Builder für KI-gestützte SaaS-Produkte im B2B-Markt.
* LeadScraper.de, das erste Produkt, durchsucht das Internet in Echtzeit nach passenden B2B-Firmenkontakten. DSGVO-konform, ohne statische Datenbank, ohne Abo-Bindung.
* Über 500 User nutzen LeadScraper.de bereits; das Tool setzt auf Freitext-Prompts, lernende KI und ein Credit-basiertes Preismodell.
Ein Gründer, der auf Sicherheit verzichtet
Janik Deimann ist kein unbeschriebenes Blatt. Mit der Leantree GmbH hat er bewiesen, dass er Unternehmen aufbauen und skalieren kann. Doch irgendwann kam das Gefühl, dass die Agenturwelt nicht mehr der Ort war, an dem er seinen größten Hebel ansetzen konnte.
_“Ich habe Jahre meines Lebens in Leantree gesteckt. Auf das aufzugeben, was funktioniert, und auf sicheres Geld zu verzichten, war alles andere als leicht. Aber ich bin davon überzeugt, dass man als Gründer ehrlich mit sich selbst sein muss: Was kann ich gut? Was liegt mir? Und wo kann ich den größten Hebel ansetzen“,_ erklärt Deimann.
Hinter der Entscheidung steckt mehr als persönliche Neuorientierung. Deimann ist überzeugt, dass KI die Arbeitswelt grundlegend umstrukturiert und zwar schneller als die meisten wahrhaben wollen.
Seine These: Es wird künftig nur noch zwei Gruppen geben. Diejenigen, die KI nutzen & steuern. Und diejenigen, die von ihr ersetzt werden. Wer sich ernsthaft mit KI beschäftigt, weiß, dass diese Verschiebung längst begonnen hat.
Die Deimann Com GmbH: ein AI-first Company Builder
Im Januar 2026 firmierte Deimann die bisherige Deimann Consulting UG in die Deimann Com GmbH um. Der Schritt markiert die strategische Neuausrichtung: weg vom Beratungsgeschäft, hin zu eigenen Softwareprodukten.
Das Unternehmen versteht sich nicht als klassisches Startup, das ein einzelnes Produkt verfolgt. Es ist ein AI-first Company Builder: eine operative Plattform, die im KI-Zeitalter verschiedene Softwareprojekte entwickelt, betreibt und skaliert – bewusst bootstrapped, ohne externe Investoren, ohne Wachstum um des Wachstums willen.
Was das Modell von klassischen Tech-Unternehmen unterscheidet: Deimann führt die Deimann Com GmbH als Solopreneur, ohne Festangestellte, punktuell unterstützt von Freelancern. Was früher ein ganzes Entwicklerteam erfordert hätte, übernehmen heute KI-Tools – von der Produktentwicklung über das Marketing bis hin zur Infrastruktur. Das ist keine Notlösung. Es ist eine Überzeugung.
Deimann ist überzeugt: „_Früher war ein starkes Team mit vielen Leuten ein echtes Asset. Heute ist es oft das Gegenteil. Mit KI und den richtigen Tools kannst du schneller entscheiden, schneller liefern und schneller auf Kundenfeedback reagieren als jede klassische Organisationsstruktur es erlaubt. Je mehr Menschen zwischen dir und der Entscheidung sitzen, desto langsamer wirst du_.“
Was viele noch verdrängen, sieht Deimann als Realität: _“KI ersetzt bereits heute ganze Tätigkeitsfelder. Nicht in zehn Jahren. Jetzt. Unternehmen, die weiterhin auf große Teams setzen, weil es schon immer so gemacht wurde, werden diesen Strukturnachteil zunehmend spüren. Viele Aufgaben, für die ich damals Leute angestellt habe, lasse ich heute 24/7 von einer KI erledigen.“_
Für Deimann ist das kein Grund zur Dramatik, sondern eine nüchterne Bestandsaufnahme: „_Wer die Werkzeuge versteht und einsetzt, gewinnt. Wer wartet, verliert.“_
Deimann zieht daraus eine klare operative Konsequenz für die Deimann Com GmbH: enge Kundennähe statt interner Abstimmungsschleifen, schnelle Iteration statt langer Planungszyklen. „_Wir arbeiten extrem eng mit unseren Kunden zusammen, implementieren Feedback schnell und machen das Produkt mit jeder Iteration besser. Unser Kernfokus liegt immer auf dem Produkt selbst, nicht auf aggressiver Skalierung“_, so Deimann.
LeadScraper.de: das erste Produkt
Den Anfang macht LeadScraper.de, ein Tool, das ein konkretes, weit verbreitetes Problem im B2B-Vertrieb löst. Vertriebsteams arbeiten heute mit veralteten Kontaktdaten, unflexiblen Filtermasken und eingekauften Listen, die längst auch die Konkurrenz besitzt. Das Ergebnis sind Kaltakquise-Prozesse, die ineffizient sind und auf beiden Seiten Frust erzeugen.
LeadScraper.de verfolgt einen grundlegend anderen Ansatz: Hunderte KI-Agents durchsuchen das gesamte Internet in Echtzeit nach passenden Firmenkontakten, vollständig DSGVO-konform, da ausschließlich öffentlich zugängliche Quellen genutzt werden. Das Ergebnis sind individuelle, frisch generierte Leadlisten mit Firmenname, Website, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und dem richtigen Ansprechpartner.
Die drei zentralen Merkmale von LeadScraper.de:
* Freitext-Prompts statt starrer Filter: Nutzer beschreiben ihre Wunschkontakte in fünf freien Textfeldern mit eigenen Worten. Das System interpretiert die Beschreibung semantisch und generiert passende Leads, auch für sehr spezifische Nischenzielgruppen, die mit klassischen Dropdown-Filtern nicht auffindbar wären.
* Lernende KI: Nach jeder Lead-Anfrage können Nutzer einzelne Ergebnisse bewerten. Dieses Feedback fließt direkt in zukünftige Suchanfragen ein. Der Algorithmus erkennt Muster, passt seine Logik automatisch an und wird mit jeder Nutzung präziser.
* Keine Datenbanklogik: LeadScraper.de ist kein Lead-Broker und kein Marktplatz für eingekaufte Leads. Jede generierte Liste ist einzigartig, kein anderes Unternehmen hat Zugriff auf exakt dieselben Daten.
Das Preismodell folgt dem gleichen Prinzip der Flexibilität: Credits werden nutzungsabhängig erworben, ohne Abonnement, ohne Mindestlaufzeit, ohne langfristige Bindung.
Frühe Resonanz: über 500 User, eindeutiges Feedback
Über 500 User nutzen LeadScraper.de bereits. Das Feedback ist eindeutig: Viele berichten, dass ein Tool dieser Art am Markt schlicht nicht existiert hat.
Für Deimann ist diese Entwicklung mehr als ein guter Start. Sie ist der praktische Beweis für seine Kernthese: Ein Solopreneur mit den richtigen KI-Werkzeugen kann ein Softwareprodukt schneller auf den Markt bringen, schneller iterieren und näher am Kunden arbeiten als klassisch aufgestellte Teams mit deutlich mehr Ressourcen. LeadScraper.de zeigt, dass dieses Modell funktioniert und skaliert.
Dass das Kundenfeedback direkt ins Produkt einfließt, ist dabei kein Zufall. Das Bewertungssystem für generierte Leads macht die Rückmeldung der Nutzer zur technischen Grundlage der Weiterentwicklung. Institutionalisiertes Feedback, das das Produkt mit jeder Nutzung präziser macht.
Ausblick: erstes Produkt, nicht letztes
Die Deimann Com GmbH denkt perspektivisch über eine Internationalisierung nach. Der unmittelbare Fokus liegt jedoch auf dem Produkt: Lead-Qualität kontinuierlich steigern, den Algorithmus weiter verfeinern, Nutzerfeedback konsequent einarbeiten.
LeadScraper.de ist das erste Projekt des AI-first Company Builders, aber Janik Deimann macht keinen Hehl daraus, dass weitere folgen werden.
