LÄMMkom LISSA nun unabhängig von Betriebssystemen

LÄMMkom LISSA nun unabhängig von Betriebssystemen

Die Verringerung von Abhängigkeiten zu internationalen Tech-Giganten wie Microsoft ist eine der zentralen Bestrebungen des Bundes und der öffentlichen Verwaltungen. Mit der Bereitstellung eines neuen Webclients reagiert die Lämmerzahl GmbH auf die gestiegenen Bedarfe nach digitaler Souveränität, Sicherheit, Effizienz und Flexibilität – und begleitet die Kommunen belastbar auf dem Weg der digitalen Transformation.

Rund 400 Kommunen in Deutschland nutzen LÄMMkom LISSA derzeit als Werkzeug für die revisionssichere Sachbearbeitung in den Bereichen Sozial- und Jugendhilfe, Grundsicherung für Arbeitsuchende, Wohngeld, Asyl und angrenzenden Leistungsgebieten. Als integrierte Lösung bildet LÄMMkom LISSA alle Rechtsbereiche auf einer Plattform ab. Bei flächendeckend gleicher Programmversion ist für alle Behörden fachbereichsübergreifend eine einheitliche Bedienung sichergestellt.

Webclient bringt Mobilität, Geschwindigkeit und Kosteneinsparungen

Mit dem neuen Webclient können die Kommunen künftig unabhängig vom Typ des Endgerätes und Betriebssystems über den Browser auf LÄMMkom LISSA zugreifen.

 „Damit heben wir unsere Anwendung auf die nächste Ebene“, so Dr. Ulrich Marty, Geschäftsbereichsleiter Entwicklung. „Die neue Lösung bedeutet für unsere Kunden nicht nur mehr Sicherheit und Flexibilität im Zugriff. Zur Weiterentwicklung gehört der neue Application-Server, der einen spürbaren Geschwindigkeitsvorteil mit sich bringt, z. B. bei globalen Abrechnungen.“

Achim Molitor, Geschäftsbereichsleiter Technik, ergänzt: „Effizient ist die Weiterentwicklung auch in Sachen Kosten. Die Terminalserverlizenzen und Konfigurationen auf den rund 15.000 Arbeitsplätzen unserer Anwendenden sind nicht mehr notwendig, was messbare Einsparungen in den Behörden möglich macht.“

Umstieg erfolgt flächendeckend und nahtlos

Nach Abschluss finaler Tests und erfolgreicher Pilotierung wird der Webclient die derzeitige Client/Server-Oberfläche bei den Kunden flächendeckend ablösen. Durch Beibehaltung des derzeitigen Erscheinungsbildes und aller bekannten Abläufe sind beim Wechsel auf die neue Oberfläche keine Schulungsmaßnahmen für die Anwendenden erforderlich. Auch sonst nimmt der Umstieg laut Geschäftsführer Jürgen Lämmerzahl keinen Einfluss auf den laufenden und sicheren Betrieb in den Behörden:

„In der Entwicklung von LÄMMkom LISSA haben wir Kernprogramm, Datenbank und Oberfläche von Beginn an gezielt voneinander getrennt, um auf künftige technische Anforderungen vorbereitet zu sein. Da die Programmlogik nicht geändert werden musste, sind aufwendige Datenmigrationen nicht notwendig. Sämtliche Funktionen inklusive vorhandener Schnittstellen zu Finanz- und Rentenauskunftsverfahren, DMS oder unseren ergänzenden Produkten wie LÄMMkom ANALYSE können direkt zuverlässig weitergenutzt werden.“

Erreicht ist eine Wegmarke zur Cloud-Lösung

Präsentiert wird der Webclient als Auftakt der 26. Anwendertagung im Kongresszentrum der Westfalenhallen Dortmund, zu der heute (06.05.2026) rund 300 Teilnehmende angereist sind. Ziel von Lämmerzahl ist es, ihre Anwendung zeitnah als Cloud-Lösung anzubieten und den digitalen Wandel in den Kommunen damit zusätzlich zu unterstützen.

„Der Webclient ist ein Schritt und gleichzeitig ein Meilenstein“, so Jürgen Lämmerzahl. „Er ist eine Gemeinschaftsleistung der gesamten Lämmerzahl-Herde und wir sind alle sehr stolz, heute fundiert damit nach außen treten zu können.“

Die LÄMMERZAHL GmbH ist einer der führenden Anbieter von Software für zahlreiche Bereiche der Sozialgesetzgebung in Deutschland. Als langjähriger Spezialist für Verwaltungssoftware bietet sie vollumfängliche Lösungen in den Bereichen Arbeit, Jugend und Soziales sowie angrenzenden Rechtsbereichen. Ihre Anwendung LÄMMkom LISSA wird im gesamten Bundesgebiet eingesetzt, darunter in den Landeshauptstädten München, Schwerin, Magdeburg und Stuttgart.