Verkäufer und Käufer prüfen denselben Datenraum. Sie suchen nicht dasselbe.
Zwei Prüfungen, zwei Ziele
Vendor Due Diligence ist die Prüfung durch die Verkäuferseite, bevor der Datenraum öffnet. Ziel: Kontrolle. Der Verkäufer weiß, welche Unterlagen fehlen, welche Fristen laufen und welche Punkte im Verhandlungsgespräch aufkommen werden – bevor ein Käufer sie findet.
Buy-Side Due Diligence ist die Prüfung durch die Käuferseite, nachdem der Datenraum offen ist. Ziel: Risikoentdeckung. Jede Lücke, jeder abgelaufene Nachweis, jede widersprüchliche Fläche ist ein Argument für einen Preisabschlag oder eine Kaufpreiseinbehaltung.
Warum die Reihenfolge über die Marge entscheidet
Ein Befund, den der Verkäufer selbst dokumentiert, ist eine Information. Derselbe Befund, den der Käufer entdeckt, ist ein Hebel.
Was Verkäufer typischerweise übersehen
In der Praxis sind es selten spektakuläre Rechtsfragen. Es sind Zustandsfragen im Datenraum: abgelaufene oder fehlende Nachweise, Mietverträge ohne vollständige Nachtragskette, Flächenangaben, die zwischen Exposé, Mietvertrag und Aufmaß voneinander abweichen, Versicherungs- und Betriebskostenunterlagen ohne aktuellen Stichtag, Dokumente ohne eindeutige Zuordnung zu Objekt, Einheit oder Vertrag.
Jeder dieser Punkte ist einzeln unspektakulär. In Summe erzeugen sie den Eindruck, dass der Bestand nicht kontrolliert ist – und genau dieser Eindruck wird bepreist.
Deal-Readiness ist die Stufe davor
Eine klassische Vendor Due Diligence ist ein Gutachten. Sie beantwortet inhaltliche Fragen zu Recht, Technik und Steuern.
Der Deal-Readiness-Check beantwortet die Frage davor: Ist der Datenraum überhaupt in einem Zustand, in dem eine Prüfung sinnvoll ist? Welche Dokumente liegen vor, welche fehlen, welche sind veraltet, welche widersprechen sich – und was bedeutet das in Euro?
Wer diese Stufe überspringt, bezahlt Berater dafür, in einem unsortierten Datenraum zu suchen. Und liefert dem Käufer gleichzeitig die Liste, mit der er den Preis drückt.
Die praktische Reihenfolge
Deal-Readiness-Check – Zustand des Datenraums feststellen, bewertet in Euro. 48 Stunden nach Datenfreigabe.
Lücken schließen – auf Basis des Befunds zieht der Eigentümer fehlende und veraltete Nachweise nach. AIESTATEHUB liefert die priorisierte Maßnahmenliste.
Vendor Due Diligence – inhaltliche Prüfung auf einer belastbaren Grundlage.
Datenraum öffnen – der Käufer findet den Zustand, den Sie kennen.
Verkaufen Sie den Zustand, den Sie kennen.
Ob dieser Punkt in Ihrem Datenraum ein Thema ist, zeigt der Erstbefund in 48 Stunden.
Deal-Readiness-Check starten
AIESTATEHUB Growth Intelligence GmbH prüft Datenräume, bevor der Käufer es tut. Der Deal-Readiness-Check liefert innerhalb von 48 Stunden einen strukturierten Erstbefund über Vollständigkeit, Aktualität und Konsistenz aller transaktionsrelevanten Unterlagen, bewertet nach wirtschaftlicher Relevanz. Für Asset Manager, Bestandshalter und Verkäufer, die im Transaktionsprozess keine Marge verschenken wollen.