Mitübernommenes Risiko: Was Fusionen und Übernahmen für die Personalprüfung in deutschen Unternehmen bedeuten

Mitübernommenes Risiko: Was Fusionen und Übernahmen für die Personalprüfung in deutschen Unternehmen bedeuten

 

Zwei Unternehmen, zwei Prüfstandards

Bei einer Fusion oder Übernahme wachsen in Deutschland nicht nur zwei Organisationen zusammen, sondern auch zwei unterschiedliche Sicherheitskulturen. Häufig hat das eine Unternehmen ein etabliertes Pre-Employment-Screening, während das andere Unternehmen Background Checks bislang kaum oder gar nicht durchgeführt hat. Nach dem Zusammenschluss bestehen diese unterschiedlichen Standards zunächst nebeneinander weiter.

Das geerbte Risiko einer Übernahme

Mit der Übernahme eines Unternehmens übernimmt der Käufer nicht nur dessen Geschäft, sondern auch dessen Personal – einschließlich aller bisherigen Prüflücken. Mitarbeitende in sicherheitsrelevanten Positionen des übernommenen Unternehmens wurden möglicherweise nie in vergleichbarer Tiefe geprüft wie die eigene Belegschaft. Dieses Risiko wird selten aktiv gemanagt, sondern meist erst nach einem Vorfall sichtbar.

Warum Schlüsselpositionen besondere Aufmerksamkeit brauchen

Nicht jede Position im übernommenen Unternehmen erfordert sofort eine Nachprüfung. Entscheidend ist auch hier der Zugriff: Wer Zugang zu Finanzsystemen, sensiblen Kundendaten oder kritischer Infrastruktur hat, sollte im Rahmen der Integration priorisiert überprüft werden – unabhängig davon, aus welchem der beiden Unternehmen die Position ursprünglich stammt.

„Bei einer Fusion übernimmt man nicht nur Bilanzen und Verträge, sondern auch das Personalrisiko des anderen Unternehmens. Ein gemeinsamer Prüfstandard für Schlüsselpositionen beider Seiten gehört deshalb genauso zur Integration wie die Zusammenführung von IT-Systemen oder Prozessen.“

— Reto Marti, Managing Partner, Validato

Ein gemeinsames Human Risk Framework nach der Fusion

Validato unterstützt Unternehmen dabei, im Rahmen einer Integration ein gemeinsames Human Risk Framework aufzusetzen, das Neueinstellungen und bestehende Schlüsselpositionen beider Unternehmen nach denselben Kriterien einordnet. So lässt sich schrittweise ermitteln, wo Prüfstandards angeglichen werden müssen, ohne die gesamte übernommene Belegschaft pauschal neu zu prüfen.

Für regulierte Branchen in Deutschland

Besonders für Unternehmen aus Finanzdienstleistungen, Energie, IT oder kritischer Infrastruktur in Deutschland ist die Harmonisierung von Prüfstandards nach einer Fusion ein wachsendes Compliance-Thema. Validato ist ISO 27001-zertifiziert, arbeitet DSGVO-konform und bietet seine modularen Prüfmodule ohne Einrichtungs-, Jahres- oder Mindestgebühren an – zugeschnitten auf die Anforderungen deutscher Unternehmen.

Validato ist ein führender Anbieter für zuverlässige Background Checks und Human Risk Management in Deutschland. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Bewerberinnen sowie bestehende Mitarbeitende strukturiert und effizient auf Integrität, Interessenskonflikte und potenzielle Risiken zu prüfen – datenschutzkonform, modular und skalierbar.

Validato ist speziell auf die Anforderungen in Deutschland ausgerichtet, verzichtet auf Set-up-Gebühren, Jahresgebühren oder Mindestanzahl an Screenings und lässt sich flexibel in bestehende HR- oder Recruiting-Prozesse integrieren.

Mehr unter: www.validato.com