Tech Soft 3D, ein führender Anbieter von Software-Entwicklungstoolkits für das Engineering und von Industrieanwendungen, hat einen eigenen Forschungsbericht mit dem Titel „How Manufacturers Are Solving the Growing Demand for Engineering Data“ (Wie Hersteller die wachsende Nachfrage nach Engineering-Daten bewältigen) veröffentlicht. Der am 15. September 2026 erschienene Report untersucht, wie CAD-Daten heute in Fertigungsunternehmen genutzt werden und welche betrieblichen Kosten entstehen, wenn der Zugriff darauf eingeschränkt ist.
Engineering-Daten sind dem Konstruktionsteam entwachsen
Den größten Teil der CAD-Geschichte über blieben Engineering-Daten in der Abteilung, die sie erstellt hatte. Das hat sich geändert. Fertigungsteams nutzen heute Modellgeometrie und PMI, um die Produktion zu planen und Toleranzen zu validieren. Qualitätsteams führen Prüfergebnisse auf die ursprüngliche Konstruktionsabsicht zurück. Einkaufs- und Supply-Chain-Teams greifen auf strukturierte Produktdaten und Stücklisten zu, um Lieferanten zu bewerten. Serviceteams sind noch Jahre oder Jahrzehnte nach der ersten Auslieferung eines Produkts auf genaue As-built-Konfigurationen angewiesen.
„CAD-Daten sind längst nicht mehr nur ein Austausch zwischen Ingenieuren. Sie sind überall“, so Eric Vinchon, Senior Director of Product Strategy bei Tech Soft 3D.
Die Kosten eines eingeschränkten Zugriffs
Wenn Engineering-Daten die Menschen, die sie benötigen, nicht erreichen, wirken die daraus entstehenden Verzögerungen für sich genommen selten dramatisch. Eine Konstruktionsänderung braucht drei Tage länger bis in die Fertigungshalle. Ein Lieferant wartet auf eine Dateikonvertierung, bevor er ein Angebot für ein Teil abgeben kann. Ein Qualitätsingenieur wartet auf den Zugriff auf ein Modell, bevor er eine Prüfung abschließen kann. Einzeln betrachtet wirkt jede Verzögerung gering. Im gesamten Unternehmen summieren sie sich.
Diese Engpässe lassen sich häufig auf einige wenige Ursachen zurückführen, darunter:
Eingeschränkter Datenzugriff, der an Lizenzplätze oder Dateiformate gebunden ist
Isolierte Systeme in PLM, ERP, MES und CAD, die Daten nicht reibungslos austauschen
Manuelle Export- und Upload-Prozesse, die bei jeder Übergabe Fehler verursachen
Übermäßige Abhängigkeit von einer kleinen Zahl von Ingenieuren, die native CAD-Dateien interpretieren können
Jede dieser Ursachen verstärkt die anderen, und die daraus resultierenden Verzögerungen breiten sich vom Engineering auf Fertigung, Lieferanten und Qualitätssicherung aus – und erreichen schließlich den Kunden.
„Teams sind nach wie vor darauf angewiesen, dass Ingenieure ein Modell exportieren und per E-Mail verschicken und jemand auf der anderen Seite die Maße manuell neu eingibt, weil das eigene Tool die Datei nicht lesen kann. Das ist kein funktionierender Workflow. Das ist ein Notbehelf, der seit zehn Jahren läuft“, so Eric Vinchon, Senior Director of Product Strategy bei Tech Soft 3D.
CAD-Datenzugriff: Lösungen und Debatten im Report
Der Report stützt sich auf eigene Interviews mit Führungskräften aus Fertigung und Engineering und untersucht, wie Unternehmen der wachsenden Nachfrage nach Engineering-Daten begegnen – unter anderem, wo sie eigene Lösungen für den Datenzugriff entwickeln und wo sie bestehende Tools lizenzieren. Mehr über den Wandel hin zu einem breiteren Zugang zu Engineering-Daten erfahren Sie im Tech Soft 3D Blog, der einige der zentralen Themen des Reports beleuchtet.
Warum das jetzt wichtig ist
Da Fertigungsunternehmen zunehmend verteilt arbeiten und CAD-Modelle immer komplexer werden, wächst die Kluft zwischen Unternehmen, die Engineering-Daten gewinnbringend nutzen, und solchen, die sich noch über E-Mail-Anhänge und manuelle Neueingaben abstimmen. Die Studie von Tech Soft 3D soll Führungskräften in der Fertigung einen klareren Überblick darüber geben, wo diese Engpässe entstehen und mit welchen praktischen Schritten Unternehmen sie beseitigen. Die vollständige Studie ist ab sofort verfügbar: Hersteller erhalten hier Zugang zum Report.
Tech Soft 3D ist ein führender Anbieter von Software-Entwicklungstoolkits für das Engineering und von Industrieanwendungen für die Konvertierung, Visualisierung und Simulation von CAD- und CAE-Daten. Das 1996 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Bend, Oregon, unterhält weitere Niederlassungen in den USA, Frankreich, England, Japan, Deutschland und Norwegen und wird von der Investmentgesellschaft Battery Ventures unterstützt.
