Wenn Unternehmen über NIS2 sprechen, denken viele zuerst an Firewalls, Security Operations Center, Schwachstellenmanagement oder Incident Response. Doch die eigentliche Black Box liegt häufig an einer ganz anderen Stelle: In den Verträgen.
Denn die NIS2-Richtlinie verlangt nicht nur sichere IT-Systeme. Sie verlangt insbesondere die Beherrschung kritischer Lieferketten, die Steuerung von Abhängigkeiten und die Absicherung geschäftskritischer Leistungen. Genau diese Informationen verstecken sich jedoch in tausenden Seiten von Kunden-, Lieferanten- und Dienstleistungsverträgen.
Wenn ein kritischer Cloud-Dienstleister ausfällt, wissen viele Unternehmen nicht innerhalb weniger Stunden, welche Leistungen betroffen sind, welche Kunden Auswirkungen spüren oder welche Vertragsbeziehungen kritisch werden. Die entscheidende Frage lautet daher: Welche Lieferanten sind für unsere kritischen Leistungen wirklich unverzichtbar?
Die kritische Leistung kennt jeder. Die dahinterliegende Lieferkette oft niemand.
Nahezu jedes Unternehmen kennt seine wichtigsten Produkte und Dienstleistungen.
Man weiß, welche Leistungen Kunden erwarten, welche Services Umsatz erzeugen oder welche Prozesse für die Geschäftskontinuität unverzichtbar sind.
Doch sobald die Frage gestellt wird:
„Von welchen Lieferanten hängen diese Leistungen eigentlich ab?“
beginnt häufig die Suche.
Plötzlich müssen Verträge analysiert, Leistungsbeschreibungen ausgewertet, Verantwortlichkeiten identifiziert und Abhängigkeiten rekonstruiert werden.
Die eigentliche Herausforderung von NIS2 besteht deshalb nicht in der Bewertung einzelner Lieferanten, sondern in der Verknüpfung von:
geschäftskritischen Endleistungen,
unterstützenden Geschäftsprozessen,
eingesetzten IT-Systemen,
kritischen Ressourcen und den
zugehörigen Lieferantenverträgen.
Genau hier befindet sich die Black Box.
NIS2 erfordert die Sicht auf den gesamten Unternehmenskreislauf
Ein Cybervorfall entsteht selten isoliert.
Fällt ein kritischer Dienstleister aus, sind häufig mehrere Geschäftsprozesse betroffen. Daraus können Umsatzverluste, Betriebsunterbrechungen, Compliance-Verstöße oder Reputationsschäden entstehen.
Der LEGANTA® NIS2 Executive Scan betrachtet Verträge deshalb nicht isoliert, sondern als Bestandteil des Unternehmenskreislaufs.
Er analysiert:
welche Leistungen der Vertrag absichert,
welche Geschäftsprozesse betroffen sind,
welche Unternehmenswerte geschützt werden,
welche Lieferanten kritisch sind,
welche Risiken daraus entstehen und
welche wirtschaftlichen Auswirkungen im Störungsfall drohen.
So wird erstmals sichtbar, welche Vertragsbeziehungen tatsächlich für die Stabilität des Unternehmens verantwortlich sind.
Vom Endleistungsvertrag zum kritischen Lieferanten
Der Ausgangspunkt ist nicht der Lieferantenvertrag.
Der Ausgangspunkt ist die Leistung gegenüber dem Kunden.
LEGANTA® analysiert zunächst die kritischen Endleistungen des Unternehmens und identifiziert daraus die unterstützenden Prozesse, Systeme und Ressourcen.
Anschließend werden die zugehörigen Lieferantenverträge untersucht.
Dabei entsteht eine vollständige Transparenz darüber,
welche Lieferanten kritische Leistungen unterstützen,
welche Cloud-, Plattform- oder IT-Dienstleister beteiligt sind,
welche regulatorischen Anforderungen vertraglich abgesichert sind,
welche Konzentrationsrisiken bestehen und
wo gefährliche Single Points of Failure entstehen.
Damit wird aus einer Sammlung von Vertragsdokumenten eine nachvollziehbare NIS2-Landkarte der Lieferkette.
Die Vertragsanalyse wird zur Managemententscheidung
Der LEGANTA® NIS2 Executive Scan beantwortet nicht nur Compliance-Fragen.
Er beantwortet Management-Fragen:
Welche Unternehmenswerte sind betroffen?
Welche Geschäftsprozesse sind kritisch?
Welche Lieferantenabhängigkeiten bestehen?
Welche Risikokosten entstehen?
Welche Verträge sind strategische Kernassets?
Welche Maßnahmen sollten priorisiert werden?
Dadurch wird NIS2 von einem technischen Compliance-Thema zu einer unternehmerischen Entscheidungsgrundlage.
Die Black Box wird transparent
Die größte Herausforderung von NIS2 ist nicht die Richtlinie selbst.
Die eigentliche Herausforderung besteht darin, den Zusammenhang zwischen kritischen Leistungen, Geschäftsprozessen, Lieferanten und Verträgen sichtbar zu machen.
Genau das leistet LEGANTA® NIS2.
Der Executive Scan beendet den Lieferkettenblindflug und macht sichtbar, welche Lieferanten tatsächlich geschäftskritisch sind, welche Risiken in der Lieferkette verborgen liegen, wo NIS2-Anforderungen mangelhaft erfüllt werden und welche Vertragsbeziehungen besondere Managementaufmerksamkeit erfordern.
LEGANTA® NIS2 verwandelt Verträge in Transparenz, Transparenz in Steuerbarkeit und Steuerbarkeit in digitale Resilienz.
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