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Web 2.0 erobert Unternehmen

Der Report zeigt eine Diskrepanz zwischen dem Top-Management und den Abteilungsleitern auf. Die Manager der oberen Führungsebene verfügen über ein besseres Verständnis von Web 2.0 und sind, was die Vorteile angeht, optimistischer als das mittlere Management. 85 Prozent des oberen Managements sehen den gemeinschaftlichen Ansatz von Web 2.0 als Chance für ein höheres Umsatzwachstum im Vergleich zu 75 Prozent beim mittleren Management. Zudem sehen sie Web 2.0 als umgestaltendes Element, das das gesamte Unternehmen betrifft (35 Prozent gegenüber 28 Prozent) und das Geschäftsmodell bedeutend beeinflusst (41 Prozent gegenüber 22 Prozent). Im Vergleich zu den CEOs und den anderen Top-Führungskräften stehen die CFOs dem Potenzial von Web 2.0 eher skeptisch gegenüber.

Am häufigsten wird Web 2.0 mit einer verbesserten Unternehmenskommunikation in Verbindung gebracht. Große Unternehmen der Branchen Unterhaltung und Medien, Technologie, Reise und Tourismus sowie Dienstleistungen in Deutschland, den USA, China, Indien und Großbritannien gehören zu den Early-Adoptern von Web 2.0 Werkzeugen und Methoden. Viele dieser Unternehmen unterhalten bereits Online-Communities, die ihnen bei der Vermarktung und Entwicklung von Produkten helfen. Zusätzlich richten sie Blogs und Wikis ein, um die Kommunikation inner- und außerhalb des Unternehmens zu fördern.

Laut zwei Drittel der Befragten wird sich Web 2.0 künftig sehr stark auf die Interaktion ihres Unternehmens mit Kunden, Mitarbeitern und Partnern auswirken. Knapp die Hälfte geht davon aus, dass sich die Kommunikation der Arbeitnehmer sowohl untereinander als auch mit dem Unternehmen ändert. Knapp 60 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass sie ihre Kunden bereits einladen, Inhalte beizusteuern, die ihre Produkte erklären, unterstützen und verbessern oder dass sie planen, das in den nächsten zwei Jahren umzusetzen. 47 Prozent behandeln ihre Kunden als Co-Entwickler oder planen dies zu tun, damit ihre Produkte kontinuierlich vorangebracht werden.

John M. Lervik, CEO bei FAST, kommentiert: „Die Schubkraft hinter Web 2.0 ist die Weiterentwicklung des Internet zu einem maßgeblich von individuellen Uploads beherrschten Netz, an dem sich User aktiv beteiligen. Wer im digitalen Markt bestehen möchte, muss sein Unternehmen Web 2.0-fähig machen. Die Herausforderung besteht nicht länger darin, unzählige Informationen zu sammeln, sondern Kunden diese Informationen nutzbringend und auf den Einzelnen individuell zugeschnitten zur Verfügung zu stellen. Die Suche selbst wird zum integralen Bestandteil der Geschäftsstrategie. Die Suchtechnologien werden sich über die nächsten Jahre erheblich ändern, weg von der Daten-zentrierten Suche hin zum Kunden- und Anwender-orientierten Modell. Und FAST treibt diese Entwicklung entscheidend mit voran.“

Der Report „Serious Business: Web 2.0 goes corporate“ der Economist Intelligence Unit im Auftrag von FAST basiert auf einer Online-Umfrage von 406 Senior Executives in globalen Unternehmen aus den Branchen Medien, Finanzen, Dienstleistungen, Life Sciences, IT und Telekommunikation mit einer Durchschnittsgröße von ca. 2,5 Milliarden US-Dollar Umsatz. Knapp die Hälfte der Befragten hat eine Position im Top-Management inne. Zusätzlich wurden mit einigen Führungskräften detaillierte Folge-Interviews durchgeführt. Je ein Viertel der Interviewten stammen aus Europa und aus der Asien-Pazifik-Region, zwei Fünftel aus Nordamerika und die Restlichen aus Lateinamerika sowie dem Nahen Osten und Afrika.

Posted by on 20. Juni 2007. Filed under New Media & Software. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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