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CeBIT 2011: Mit Software Diagnostics?die Nadel im Heuhaufen? in Softwaresystemen finden

Auf der CeBIT (Halle 3, Stand E02) präsentiert Software Diagnostics vom 1. bis 5. März 2011 seine Lösungen zur Analyse und effektiven Steuerung von Softwareentwicklungs- und Wartungsprojekten. Unter dem Motto „die Nadel im Heuhaufen finden“ zeigen die Experten für Software Intelligence und Software Mining, wie sich aus der Auswertung von Quellcode, dynamischer Laufzeitanalyse und Repositorien von Softwareprojekten aussagekräftige Rückschlüsse ziehen lassen, um beispielsweise Problemstellen zu identifizieren. Mit der auf der Messe erstmals vorgestellten Software-Intelligence-Plattform Software Diagnostics Server erhalten Entscheider zudem passgenaue Informationen über Kosten und Risiken in Softwareprojekten. Die ebenfalls neue Software-Analysebibliothek Software Diagnostics Application Logger wiederum wendet sich vor allem an Softwareentwickler, -analysten und -architekten. Sie gibt Einblick in das Verhalten von Anwendungen im produktiven Einsatz beim Kunden und eröffnet neue Möglichkeiten, Fehlerquellen aufzuspüren und typisches Nutzerverhalten zu erkennen.
„Der Umgang mit komplexen Softwaresystemen erinnert häufig an ein kompliziertes Höhlensystem, in dem man sich, nur mit einer Taschenlampe ausgerüstet, Stück für Stück vortastet, ohne einen Überblick zu haben“, so Geschäftsführer Marc Hildebrandt. „Mit unseren Werkzeugen für Projektverantwortliche und Entwickler haben wir im vergangenen Jahr eine neue Ära eingeläutet. Mit dem Server und dem Application Logger können wir nun auch Lösungen bereitstellen, die bis ins obere Management, aber auch bis zum Endkunden reichen.“
Als unternehmensweites Echtzeit-Informationssystem trägt der Software Diagnostics Server den Informationsbedürfnissen verschiedener Entscheidungsebenen in Unternehmen Rechnung und ermöglicht zielgerichtete Abfragen zum Stand von Softwareprojekten. Die zugrundeliegenden Erkenntnisse werden allein durch Analyse der vorhandenen Software-Engineering-Daten gewonnen, die Entwicklungsmethodik muss dafür nicht verändert werden. Manager erhalten so übersichtliche Informationen über Kosten- und Risikofaktoren, beispielsweise zur Testabdeckung und Codekomplexität einzelner Softwarebereiche oder zur Team Performance. Auf Wunsch nutzt Software Diagnostics Server auch unternehmensinterne betriebswirtschaftliche Daten, etwa Stundenlöhne von Projektbeteiligten. Die Ergebnisse werden in Form von dreidimensionalen Software-Lagekarten aufbereitet. Auch Projekte externer Dienstleister oder Outsourcingpartner können tagesaktuell ins Monitoring einbezogen werden.
Wer vorrangig für die Weiterentwicklung und Stabilität von Anwendungen verantwortlich ist, findet Unterstützung im neuen Software Diagnostics Application Logger. Die Software-Analysebibliothek stellt eine Ergänzung zum Tracing- und Debugging-Werkzeug Developer Edition dar, mit der das Verhalten von Software-Systemen in den Programmiersprachen C, C++ oder .NET auch direkt beim Anwender in seiner eigenen Systemumgebung mitprotokolliert werden kann. Durch den Mitschnitt der Funktionsaufrufe wird das Debugging erheblich beschleunigt, zudem ergeben sich Aufschlüsse über die Nutzungsgewohnheiten der Anwender und das Systemverhalten der Anwendung in verschiedenen Umgebungen. Software Diagnostics bietet beide Lösungen ab sofort im Rahmen von dreistufigen, individuellen Projekten an, verschiedene Lizenzmodelle sind verfügbar.
Neben den neuen Produkten zeigt Software Diagnostics auf der CeBIT auch die bereits eingeführte Developer Edition als Recorder, Profiler und Debugger sowie das Studio, das die Systemimplementierung und die Entwickleraktivitäten in einem Softwaresystem analysiert und in Form von dreidimensionalen Software-Lagekarten übersichtlich darstellt. Interessierte Besucher können sich die Produkte praxisnah bei der Echtzeit-Analyse komplexer Open-Source Software-Projekte vorführen lassen, beispielsweise dem rund 850.000 Quellcodezeilen umfassenden JBoss Application Server von Red Hat.

Software Diagnostics mit Hauptsitz in Potsdam ist ein Spin-Off des Hasso-Plattner-Instituts für Softwaresystemtechnik (HPI). Mit seiner Spezialisierung auf Software-Intelligence und -Mining hat es sich das Unternehmen zur Aufgabe gemacht, Softwareentwicklungs- und Wartungsprojekte ausgehend von deren Sourcecode-Wirklichkeit transparenter und besser steuerbar zu machen. Dazu verknüpfen die Produkte von Software Diagnostics erstmals die Auswertung von Quellcode, dynamischer Laufzeitanalyse und eingesetzter Code-Repositories aussagekräftig miteinander. Mit der zum Patent angemeldeten Tracing-Technologie behalten Software-Entwickler den Überblick über die innere Aktivität eines ausgeführten Softwaresystems. Eine integrierte Software-Intelligence-Plattform erlaubt es Managern und Teamleitern, das aus dem Softwaresystem gewonnene Wissen zu nutzen, um die eigenen Entwickler oder externe Dienstleiter zielgerichtet zu steuern. Software-Lagekarten machen ein System mit seiner Architektur und seinen Entwicklungsprozessen schließlich als großes Ganzes sichtbar und liefern der Unternehmensführung wertvolle Entscheidungsgrundlagen über den gesamten Lebenszyklus eines Softwaresystems hinweg.

Posted by on 1. März 2011. Filed under Allgemein,Softwareindustrie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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