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Verbesserte Lebensqualität dank IT!

Ettlingen, 27.08.08 – Informations- und Kommunikationstechnologien, die einen besonderen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität liefern, sind das Thema des Workshops „Humane Informationstechnologie“ am 23. September in Karlsruhe. Mit der Veranstaltung wollen das FZI Forschungszentrum Informatik Karlsruhe und die Integrata-Stiftung Aufmerksamkeit auf die humane Nutzung von Informationstechnologien lenken. Der Workshop findet von 10.00 – 16.00 Uhr in den Räumlichkeiten des FZI statt.
Am Vormittag werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte des FZI aus dem Bereich Medizintechnik und Gesundheitswesen vorgestellt. Am Nachmittag verleiht die Integrata-Stiftung ihren mit insgesamt 10.000,- dotierten Wolfgang-Heilmann-Preis. „Mit dieser Auszeichnung würdigt die Integrata-Stiftung Projekte, welche insbesondere eine Verbesserung der Lebensbedingungen durch IT-Einsatz anstreben“, erklärt dazu Dr. Frank Schönthaler, Mitglied des Kuratoriums der Stiftung, Laudator und Geschäftsführer der PROMATIS software GmbH, Ettlingen. „Noch immer“, so Schönthaler, „gibt es nur sehr wenige Forschungsarbeiten, die sich dieses Ziel konkret setzen“. Im Rahmen der Preisverleihung haben die Preisträger die Gelegenheit, ihre ausgezeichneten Projekte vorzustellen.
Die Fachvorträge aus dem FZI beschäftigen sich mit drei IT-Anwendungsprojekten, in denen Lösungen zur Verbesserung der Patientenversorgung sowie zur Pflegeorganisation erforscht und bereits in Pilotanwendungen realisiert wurden. Dr. Carsten Holtmann, Bereichsleiter Information Process Engineering am FZI, stellt das Projekt Stroke Angel vor. In Stroke Angel wurde die Optimierung der Rettungskette bei Schlaganfall durch den Institutionen-übergreifenden Einsatz von Informationstechnologie untersucht und erprobt. Dr. Christophe Kunze, Bereichsleiter Embedded Systems and Sensors Engineering, berichtet über MyGUARD, ein Projekt, in dem Technologien zur ganzheitlichen Überwachung von Herz-Risikopatienten entwickelt werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf mobilen Systemen. Der dritte Vortrag von Dr. Christa Larsen, Geschäftsführerin des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) in Frankfurt/Main, und Dr. Marco Mevius, Bereichsleiter Software Engineering, ist dem Pflegemonitor gewidmet – einer innovativen Informationsplattform zur frühzeitigen Ermittlung des Bedarfs an Pflegekräften sowie der Qualifikationen, die gebraucht werden. Der Pflegemonitor erreicht dies durch Zusammenführung der Akteure in Pflegeorganisation, Ausbildung und Pflegedurchführung.

Posted by on 27. August 2008. Filed under Allgemein,New Media & Software. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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