Zu dem am Donnerstag veröffentlichten Entwurf eines GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/detail/gkv-beitragssatzstabilisierungsgesetz) fand gestern eine Expertenanhörung im Bundesgesundheitsministerium statt. Oliver Meermann, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe, sieht den Entwurf äußerst kritisch: "Das Ziel, den Krankenversicherungsbeitrag stabil zu halten, ist nachvollzie
Die finanzielle Lage der Gesetzlichen Krankenversicherung ist ernst. Für uns ist klar: Alle Akteure im System – Leistungserbringer, Kostenträger und Politik – werden ihren Beitrag leisten müssen. Ein "Weiter so" auf Kosten der Beitragszahlerinnen und Beitragszahler wird es nicht geben.
Es war spannend bis zuletzt, aber heute hat auch der Bundesrat dem Krankenhausreform-Anpassungsgesetz (KHAG) zugestimmt – in Verbindung mit einer Protokollnotiz, in der das Bundesgesundheitsministerium unter anderem auf mögliche Ausnahmen bei den Pflegepersonaluntergrenzen hinweist. Erleichtert reagiert die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, auf den heutigen Beschluss der Länderkammer:
"Angesichts der prekären finanziellen Lage der GKV sollte m
Mitte November hat das Bundesgesundheitsministerium einen Referentenentwurf zum geplanten Gesetz für die Reform der Notfallversorgung vorgelegt. Er sollte an verschiedenen Stellen nachgebessert werden, um eine deutliche Umsteuerung der Hilfesuchenden aus den Notfallaufnahmen in die ambulante Versorgung zu erreichen, fordert aus Anlass der heutigen Verbändeanhörung die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann:
5,7 Millionen Menschen in Deutschland waren 2023 pflegebedürftig. Nach Schätzungen wird die Zahl bis zum Jahr 2040 auf rund sechs Millionen steigen. Denn unsere Gesellschaft wird immer älter. Die gesetzliche Pflegeversicherung steckt damit in einem Dilemma. "Wenn erst die große Generation der Babyboomer pflegebedürftig wird, werden die Ausgaben stark ansteigen", warnt Prof. Dr. Christine Arentz vom Institut für Versicherungswesen Köln. Welche Wege au
Seit heute ist bekannt, dass die CDU-Bundestagsabgeordnete Nina Warken aus Baden-Württemberg die nächste Gesundheitsministerin werden soll. Die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, gratuliert und benennt die wichtigsten Herausforderungen für die designierte Ministerin:
"Wir wünschen der heute nominierten Gesundheitsministerin Nina Warken für ihre Arbeit viel Erfolg. Die kommende schwarz-rote Koalition hat ja angekündigt, sich rasch
Die Sicherung der pflegerischen Versorgung ist die Kernaufgabe für die nächste Gesundheitsministerin. Das macht der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), Bernd Meurer, anlässlich der Verkündung der künftigen Ministerin deutlich. "Nina Warken ist eine gut vernetzte Politikerin, die wichtige Themen durchsetzen kann. Das tut der Gesundheitspolitik und vor allem der Pflege gut. Ihre zentrale Herausforderung wird sein, zehntaus
Die Pflege in Schleswig-Holstein darf nicht weiter einfach nur verwaltet werden, sondern muss endlich zukunftsfest gestaltet werden. Das zeigte deutlich der gemeinsam vom Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) und dem Verein "wir pflegen e.V." angebotene pflegepolitische Salon mit Bundestagskandidatinnen und -kandidaten sowie Fachleuten aus der Pflege. "Die Situation der pflegenden An- und Zugehörigen, sowohl von Älteren als auch von Jugendlichen ode
10. Fachkongress Pflege in Bad Homburg zeigt Versorgungskrise und wirtschaftliche Auswirkungen auf
Pflegende Angehörige geraten durch die Versorgungskrise in der Pflege stark unter Druck. Das hat der 10. Fachkongress Pflege heute in Bad Homburg gezeigt. Durchschnittlich dreimal am Tag muss jede Pflegeeinrichtungen in Hessen laut einer aktuellen bpa-Erhebung die Anfrage eines pflegebedürftigen Menschen oder einer betroffenen Familie ablehnen. Die Pflege muss dann oftmals in der Familie
Bei der aktuellen Vergabe von landeseigenen Grundstücken, die bisher für Einfamilienhäuser vorgesehen waren, schließt der Senat erneut private Träger sozialer Angebote aus. Das kritisiert der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa). "Das Land will die soziale Infrastruktur stärken, bezieht dafür aber nur einen Teil der Trägerlandschaft ein", sagt der Berliner bpa-Landesvorsitzende Oliver Stemmann. "Damit setzen sich nich