Gesundheits-, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik noch stärker zusammenführen und verlässliche Rahmenbedingungen schaffen. Das erwartet der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) vom heute ernannten Bundesgesundheitsminister Dr. Carsten Linnemann. "Im Herbst stehen mit der Umsetzung der Ergebnisse des Pharmadialogs entscheidende Weichenstellungen für den Pharmastandort Deutschland an", heißt es in dem vom BPI-Vorsitzenden Oliver Kirst, Hauptgesch&a
Pflegeeinrichtungen in Berlin warten auf Zahlungen aus der Hilfe zur Pflege in Millionenhöhe. Nach einer PwC-Studie belaufen sich die Außenstände bundesweit auf mehr als eine halbe Milliarde Euro. Jedes fünfte Pflegeheim wartet dabei auf Zahlungen von mehr als 100.000 Euro.
"Die Situation ist existenzgefährdend und sie ist seit Jahren bekannt. Politische Verantwortungsübernahme? Fehlanzeige!", sagt der Berliner Landesvorsitzende des Bundesverbandes priva
Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände kritisiert die widersprüchliche Gesundheitspolitik der Bundesregierung – und fordert sie dazu auf, sich klar zur notwendigen Stärkung der Apotheken zu bekennen. Während die Kompetenzen der Apothekenteams durch das Apothekenreformgesetz noch stärker in die Versorgung eingebunden werden sollen, drohen ihnen durch ein Kassenspargesetz neue finanzielle Belastungen. Am morgigen Freitag werden beide Gesetze parallel in B
Apotheken als zusätzliche erste Anlaufstelle stärken – für eine schnellere, wohnort-nahe und zukunftssichere Versorgung.
Die Versorgung der Patientinnen und Patienten in Deutschland könnte schneller und effizienter werden, wenn Apothekerinnen und Apotheker stärker in die Primärversorgung eingebunden werden. Die Teams in den Apotheken vor Ort sind bereit, zusätzliche Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit anderen Gesundheitsberufen die Versorgung ak
Der Verband "Wir versorgen Deutschland" (WvD) begleitet den aktuellen Referentenentwurf für ein GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz (GKV-BStabG) mit großer Aufmerksamkeit. WvD unterstützt dabei das Ziel, die Finanzstabilität der gesetzlichen Krankenversicherung zu sichern. Zugleich sieht WvD jedoch Anpassungsbedarf bei den vorgesehenen Maßnahmen im Hilfsmittelbereich, um die wohnortnahe und qualitativ hochwertige Versorgung weiterhin sicherzustellen. Dies betri
Zu dem am Donnerstag veröffentlichten Entwurf eines GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/detail/gkv-beitragssatzstabilisierungsgesetz) fand gestern eine Expertenanhörung im Bundesgesundheitsministerium statt. Oliver Meermann, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe, sieht den Entwurf äußerst kritisch: "Das Ziel, den Krankenversicherungsbeitrag stabil zu halten, ist nachvollzie
Die finanzielle Lage der Gesetzlichen Krankenversicherung ist ernst. Für uns ist klar: Alle Akteure im System – Leistungserbringer, Kostenträger und Politik – werden ihren Beitrag leisten müssen. Ein "Weiter so" auf Kosten der Beitragszahlerinnen und Beitragszahler wird es nicht geben.
Es war spannend bis zuletzt, aber heute hat auch der Bundesrat dem Krankenhausreform-Anpassungsgesetz (KHAG) zugestimmt – in Verbindung mit einer Protokollnotiz, in der das Bundesgesundheitsministerium unter anderem auf mögliche Ausnahmen bei den Pflegepersonaluntergrenzen hinweist. Erleichtert reagiert die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, auf den heutigen Beschluss der Länderkammer:
"Angesichts der prekären finanziellen Lage der GKV sollte m
Mitte November hat das Bundesgesundheitsministerium einen Referentenentwurf zum geplanten Gesetz für die Reform der Notfallversorgung vorgelegt. Er sollte an verschiedenen Stellen nachgebessert werden, um eine deutliche Umsteuerung der Hilfesuchenden aus den Notfallaufnahmen in die ambulante Versorgung zu erreichen, fordert aus Anlass der heutigen Verbändeanhörung die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann:
5,7 Millionen Menschen in Deutschland waren 2023 pflegebedürftig. Nach Schätzungen wird die Zahl bis zum Jahr 2040 auf rund sechs Millionen steigen. Denn unsere Gesellschaft wird immer älter. Die gesetzliche Pflegeversicherung steckt damit in einem Dilemma. "Wenn erst die große Generation der Babyboomer pflegebedürftig wird, werden die Ausgaben stark ansteigen", warnt Prof. Dr. Christine Arentz vom Institut für Versicherungswesen Köln. Welche Wege au