München – 8. Januar 2025 – Neo4j, Anbieter der gleichnamigen Graph-Intelligence-Plattform, kündigt den Neo4j Fleet Manager an. Die zentrale Verwaltungsoberfläche ermöglicht es Anwendern, Graphdatenbanken in jeder Umgebung – Cloud, Hybrid oder On-Premises – zentral zu verwalten und zu überwachen.
Der Neo4j Fleet Manager bietet IT-Verantwortlichen eine konsolidierte Systemansicht über ihre gesamte Neo4j-Umgebung – von AuraDB Cloud-Services über selbstverwaltete Enterprise-Edition-Installationen bis hin zu lokalen Deployments wie Desktop und Community Edition (CE). Zudem unterstützt er Neo4j Infinigraph, eine verteilte, geshardete Architektur, mit der Anwender Graph-Workloads über mehrere Systeme und Umgebungen hinweg auf über 100 TB skalieren können.
Graphdatenbanken sind ein zentraler Bestandteil von KI-Systemen sowie Analyse- und agentenbasierten Anwendungen, da sie den Datenkontext bereitstellen, auf den Machine-Learning- und Reasoning-Modelle basieren. Viele Unternehmen betreiben Neo4j-Instanzen über mehrere Clouds und private Infrastrukturen hinweg, die häufig von unterschiedlichen Teams betrieben werden.
Die kostenlose Community Edition von Neo4j ist beispielsweise weit verbreitet, kann in großen Organisationen jedoch zu unkontrolliertem Wachstum und uneinheitlicher Governance führen. Fleet Manager liefert CIOs und CISOs eine zentrale Übersicht, um die CE gemeinsam mit verwalteten und Enterprise-Deployments zu steuern. Damit schafft die Lösung die operative Grundlage, um Neo4j-Umgebungen kontrolliert zu skalieren und zugleich Compliance- und Sicherheitsstandards einzuhalten.
Neo4j Fleet Manager ist über die Neo4j Aura Console verfügbar und bietet grundlegende Features:
– Zentrale Administration und Durchsetzung von Richtlinien
Der Fleet Manager unterstützt die Verwaltung aller Neo4j-Datenbanken über AWS, Azure, GCP und lokale Infrastrukturen über eine zentrale Management-Ebene hinweg. Deployments können Teams oder Projekten zugeordnet werden. Zugleich behalten Administratoren den Überblick über Lizenznutzung und Erweiterungen.
– Durchgängige Überwachung
Die Lösung schafft eine durchgängige Sicht auf den Zustand, die Performance und die Ressourcenauslastung aller Datenbanken. Echtzeit-Telemetrie erleichtert die Fehlersuche und verkürzt die Zeit bis zur Problemlösung.
– Operative Automatisierung und Konsistenz
Geführte Workflows vereinfachen Versionsupgrades, vermeiden manuelle Setups und reduzieren Fehlerquellen. Standardisierte Abläufe minimieren Risiken und Ausfallzeiten und gewährleisten die stabile und sichere Verwaltung unternehmenskritischer Daten.
„Daten sind zunehmend verteilt, müssen aber weiterhin als einheitliches System of Record verwaltet werden“, erklärt Sudhir Hasbe, President und Chief Product Officer von Neo4j. „Fleet Manager verschafft Unternehmen die nötige Transparenz und Kontrolle, um Graphdaten überall dort zu verwalten, wo sie betrieben werden. Das ist eine Voraussetzung für den Aufbau verlässlicher und kontrollierter Grundlagen für GenAI.“
Der Neo4j Fleet Manager steht allen Neo4j-Kunden, einschließlich der Nutzer der Community Edition, kostenlos zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter neo4j.com/product/fleet-manager und neo4j.com/blog/news/neo4j-fleet-manager.
