BGH will am 11. November 2024 doch über Facebook-Datenleck entscheiden / Gericht wendet erstmals Gesetz zur Leitentscheidung an

BGH will am 11. November 2024 doch über Facebook-Datenleck entscheiden / Gericht wendet erstmals Gesetz zur Leitentscheidung an

Der Bundesgerichtshof (BGH) wird sich nun doch am 11. November 2024 mit dem Facebook-Datenleck beschäftigen (Az.: VI ZR 10/24). Erstmals in der deutschen Rechtsgeschichte kommt dabei das neue Leitentscheidungsverfahren zur Anwendung. Das Gesetz dazu ist seit dem 31. Oktober 2024 in Kraft. Ziel des neuen Verfahrens ist es, grundlegende Rechtsfragen für viele betroffene Einzelklagen zu klären. Der BGH wird im aktuellen Facebook-Fall prüfen, ob Meta gegen die europäische Da

Cyber Reslilience Act verabschiedet – Der Paradigmenwechsel für Produkt-Cybersicherheit

Cyber Reslilience Act verabschiedet – Der Paradigmenwechsel für Produkt-Cybersicherheit

Jan Wendenburg: "Der Cyber Resilience Act wurde am 10. Oktober vom EU Council verabschiedet und verankert die Cybersecurity verpflichtend für alle Hersteller. Vernetzte Geräte müssen so entwicklet werden, dass sie über den gesamten Lebenszyklus hinweg mit aktueller Software vor Cyberangriffen geschützt sind."

"Mit dem Cyber Resilience Act (CRA) wird erstmals der Grundsatz Security by Design in das europäische Technikrecht aufgenommen", sagt Ja

Krings: Quick-Freeze-Lösung der Ampel ist Verbrechensaufklärungvermeidung

Krings: Quick-Freeze-Lösung der Ampel ist Verbrechensaufklärungvermeidung

CDU/CSU bringt Gesetzentwurf zur Speicherung von IP-Adressen in Bundestag ein

Das Bundesjustizministerium hat die Ressortabstimmung zum Gesetzentwurf zur Einführung des Quick-Freeze-Verfahrens eingeleitet. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat dagegen diese Woche einen Gesetzentwurf zur Speicherung von IP-Adressen beschlossen. Dazu erklärt der rechtspolitische Sprecher der Fraktion, Günter Krings:

"Es ist eine seltsame Ironie auf Kosten vieler Opfer, wenn die Ampel in der Wo

Pflicht zur E-Rechnung ab 2025: Word und Excel für Rechnungen passé!

Pflicht zur E-Rechnung ab 2025: Word und Excel für Rechnungen passé!

– Ab 1. Januar 2025: Verpflichtung zur elektronischen Rechnungsstellung in strukturiertem Format.
– Übergangsregelungen bis Ende 2025: Papierrechnungen und nicht-standardisierte elektronische Rechnungen erlaubt, mit Zustimmung des Empfängers.
– WISO MeinBüro: Umfassende SaaS-Lösungen für rechtskonforme E-Rechnungen.

Mit dem Wachstumschancengesetz steht eine Revolution im Bereich der Rechnungsstellung bevor: Ab dem 1. Januar 2025 gilt in Deutschland die Verpflicht

Stadtwerke fordern Gesetzesänderung zum schnelleren Glasfaserausbau

Stadtwerke fordern Gesetzesänderung zum schnelleren Glasfaserausbau

– Volkswirtschaftlich unsinnige Doppelverlegung von Leitungen muss gestoppt werden
– Fairen Wettbewerb ermöglichen, um ganz Schleswig-Holstein erschließen zu können
– VSHEW unterstützt Antrag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes

Der Verband der Schleswig-Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (VSHEW) drängt auf eine gesetzliche Regelung, um den wettbewerbsverzerrenden Überbau bestehender Glasfasernetze zu verh

KHZG und die Folgen: IT-Experte Frank Becker verrät, was Krankenhäuser jetzt wissen müssen

Die Frist des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) wurde verlängert, wodurch Krankenhäuser nun die Möglichkeit haben, verstärkt in die Digitalisierung zu investieren und von den bereitgestellten Förderungen zu profitieren. IT-Experte Frank Becker von Becker Project Consulting begleitet seit Jahren die IT-Aufrüstung medizinischer Einrichtungen. Erfahren Sie hier, wie es um die aktuelle Umsetzung des KHZG steht und welche Konsequenzen Krankenhäusern drohen, die nic

Reimann zum MFG: Geheimpreise kosten uns Milliarden, die in der Gesundheitsversorgung fehlen

Reimann zum MFG: Geheimpreise kosten uns Milliarden, die in der Gesundheitsversorgung fehlen

Dr. Carola Reimann, Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, warnt heute bei der Anhörung im Gesundheitsausschuss zum Medizinforschungsgesetz (MFG) vor Mehrkosten in Milliardenhöhe für die GKV durch geheime Erstattungsbeträge:

"Dass Geheimpreise zu höheren Preisnachlässen der Pharmaunternehmen und damit zu geringeren Ausgaben der GKV führen, ist bloße Augenwischerei. Der vorliegende Gesetzesentwurf formuliert hierzu ja nicht einmal ein Einspar

Rolle der Selbstverwaltung bei Digitalisierung stärken / KZBV zur Verbändeanhörung des Gesundheits-Digitalagentur-Gesetzes

Rolle der Selbstverwaltung bei Digitalisierung stärken / KZBV zur Verbändeanhörung des Gesundheits-Digitalagentur-Gesetzes

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) sieht im Referentenentwurf eines Gesundheits-Digitalagentur-Gesetzes (GDAG) positive Ansätze, übt aber Kritik am zunehmenden Einfluss der gematik, der weit über die Betriebsverantwortung für die Telematikinfrastruktur (TI) hinausgeht.

Anlässlich der heutigen Verbändeanhörung erklärt Dr. Karl-Georg Pochhammer, stellv. Vorsitzender des Vorstandes der KZBV: "Wir fordern schon lange, dass die gematik

Elektronische Rechung wird verpflichtend: ERP-Hersteller Planat integriert gesetzeskonforme Lösung ab sofort in FEPA

Elektronische Rechung wird verpflichtend: ERP-Hersteller Planat integriert gesetzeskonforme Lösung ab sofort in FEPA

Die Luft für ERP-Altlösungen wird dünner – elektronische Rechnungsverarbeitung wird zwingend

Ab dem 1. Januar 2025 wird die elektronische Rechnung – auch E-Rechnung genannt – für Unternehmen im B2B-Geschäftsverkehr verpflichtend. Dabei müssen bestimmte Formate dringlich eingehalten werden – der bloße Versand eines PDF-Dokuments ist nicht ausreichend. Das Software-Unternehmen Planat hat die speziell für produzierende Betriebe entwickelte ERP-Lösung F

Statt Schwächung der ambulanten Arztpraxen durch Lauterbachs Spargesetz: / 300 Mio Euro – „Sofortgewinn“ für Krankenkassen durch Verzicht auf den Austausch von Praxis-Routern

Experten beweisen: ein Verzicht auf den Hardware-Tausch ist möglich

Gegen den Widerstand von Ärzteschaft und parlamentarischer Opposition hat Minister Lauterbach jetzt sein Spargesetz verabschieden lassen. In der Folge wird es deutliche Leistungseinschränkungen im Bereich der ambulanten Medizin geben. Statt die Arztpraxen in ihrer wirtschaftlichen Grundlage maximal zu schwächen hätte Lauterbach 400 Millionen Euro sinnvoll an anderer Stelle generieren können: &quo