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PDF/A-Dokumente qualifiziert elektronisch signieren

Karlsruhe, 11.08.2008. Auf der diesjährigen DMS-Expo rückt intarsys am Gemeinschaftsstand des PDF/A Competence Centers die qualifizierte elektronische Signatur von PDF/A-Dokumenten in den Fokus. Ganz aktuell wurde die Signaturlösung Sign Live! CC des Softwareanbieters vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) sicherheitsbestätigt. Sign Live! CC gehört damit seit Juli dieses Jahres zu den drei Softwareanwendungen, die eine Sicherheitsbestätigung für den Umgang mit elektronischen Signaturen nachweisen können.* Unterstützt werden Signaturen für jedes Sicherheitsniveau, also einfache, fortgeschrittene sowie qualifizierte elektronische Signaturen. Die Sicherheitsbestätigung der Lösung ist Bestandteil eines langwierigen Zertifizierungsprozesses, den intarsys mit seinem Produkt durchschritten hat. Signieren lassen sich mit Sign Live! CC beliebige Dokumentenformate und -arten. Zum Einsatz kommt die Lösung beispielsweise bei elektronischen Rechnungen und Vertragsdokumenten, die elektronisch ausgetauscht werden. Auch in Anwendungen für Dokumente und Formulare mit sensiblen Informationen, beispielsweise bei der Patientenaufklärung im Healthcare-Bereich, lässt sie sich verwenden. „Signierte PDF/A-Dokumente haben den Vorteil, dass sie langfristig abgelegt und auch nach vielen Jahren noch im Originallayout wieder geöffnet werden können. Darüber hinaus werden durch die enthaltene Signatur die Unversehrtheit des Dokuments und die Authentizität des Absenders bestätigt. Dadurch gilt das Dokument, zum Beispiel eine elektronische Rechnung, als rechtsverbindlich“, informiert intarsys-Geschäftsführer Dr. Bernd Wild. PDF/A ist der ISO-Standard 19005 für die Langzeitarchivierung im PDF-Format und wird von zahlreichen Gremien und Institutionen als einheitliches Format für Langzeitarchive empfohlen.

Welche Aufgabenstellungen die Signaturlösung Sign Live! CC bei PDF/A-Dokumenten löst, ist darüber hinaus Thema des Vortrags „PDF/A und elektronische Signaturen“, der auf dem Forum des Gemeinschaftsstandes an jedem Messetag um 15:30 Uhr gehalten wird. Referent zum Thema ist Dr. Bernd Wild, Geschäftsführer von intarsys sowie im Vorstand des PDF/A Competence Centers aktiv. Dr. Bernd Wild ist seit mehreren Jahren ein anerkannter Experte für die Datenformate PDF und PDF/A.

Kostenfreie Signaturprüfung:

Anwender, die bereits von Geschäftspartnern signierte PDF-Dokumente wie zum Beispiel elektronische Rechnungen erhalten, können die Signaturen in einer Online-Produktdemo kostenfrei überprüfen. Der Service für den unverbindlichen Test der Funktionalität von Sign Live! CC ist aktuell unter http://www.intarsys.de/produkte/sign-live/signaturvalidierung verfügbar.

Erwartungen an die DMS-Expo 2008:

„Die DMS-Expo 2008 ist schon seit Jahren ein wesentliches Barometer für die Trends im Markt für Dokumenten-Management-Systeme sowie deren Akzeptanz beim Anwender. Aktuell nimmt sowohl die Akzeptanz von PDF/A als Langzeitarchivierungsformat als auch der Bedarf an einer rechtssicheren Abwicklung von Geschäftsprozessen wie dem elektronischen Rechnungsaustausch immer stärker zu. Wir gehen daher davon aus, dass wir mit unseren Themen ‚Qualifizierte elektronische Signatur- und PDF/A auf ein großes Interesse auf der diesjährigen DMS-Expo treffen werden. Ganz sicher wird die Messe wieder von einem qualifizierten Publikum mit konkreten Investitionsabsichten profitieren“, sagt Dr. Bernd Wild.

*Anbieter von Signaturanwendungskomponenten sind auf der Internetseite der Bundesnetzagentur (http://www.bundesnetzagentur.de) gelistet. Hier unterscheidet man zwischen Anbietern mit einer sogenannten „Herstellererklärung“, die für ihre Angaben selbst verantwortlich sind und deren Software nicht durch die Bundesnetzagentur offiziell geprüft wurde, und Anbietern mit einer offiziellen Sicherheitsbestätigung durch das BSI. Deren Produkte entsprechen den Vorgaben des Signaturgesetzes (SigG) und der Signaturverordnung (SigV). Erst bei Veröffentlichung der Bestätigung auf dieser Bundesnetzagentur-Seite ist sichergestellt, dass es sich um ein bestätigtes Produkt im Sinne des SigG handelt.

Posted by on 11. August 2008. Filed under Softwareindustrie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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