Hochheim am Main, 22.10.2026. Die Caltrix Software UG hat innerhalb einer Woche zwei Versionen ihrer Software Caltrix veröffentlicht. Version 2.2 vom 16. Oktober bindet Personio als führendes Personalsystem an, macht sichtbar, wo Wissen an einer einzelnen Person hängt, und erweitert die Funktionen für die EU-Entgelttransparenzrichtlinie. Version 2.3 vom 20. Oktober bringt Funktionen, mit denen Unternehmen Schulungen und Pflichtunterweisungen so nachweisen, dass der Nachweis einer Prüfung standhält.
Führt ein Unternehmen seine Personalakte in Personio, übernimmt Caltrix von dort jede Nacht, wer eintritt, wechselt oder geht, samt Team, Führungskraft und genehmigten Abwesenheiten. Ein Probelauf zeigt vorher, was sich ändern würde. Abgeschlossene Lernpfade und Schulungsnachweise legt Caltrix auf Wunsch als PDF in die Personio-Akte der Person.
Neu ist eine Liste, die zeigt, welche Kompetenz im Team nur eine Person auf ihrer Stufe trägt. Sie gilt jederzeit und nicht erst beim Austritt. Ob darin Namen stehen, stellt das Unternehmen selbst ein. Aus jeder Zeile wird ein Lernpfad, ein Tandem oder eine Weitergabe mit Stufe und Datum. Der Vorgang schließt erst, wenn die lernende Person die Stufe wirklich trägt. Steht ein Austritt fest, legt Caltrix sechs Wochen vor dem letzten Arbeitstag eine Übergabe mit Frist an und informiert die Führungskraft. „Man muss nicht wissen, wann jemand geht“, sagt Geschäftsführer Patric Eid. „Man sieht, wo heute alles an einer Person hängt und kann eine Zweite einarbeiten, solange noch Zeit ist.“
Für die Entgelttransparenz erfasst Caltrix jetzt Zulagen, Sonderzahlungen und Boni als eigene Bestandteile und führt Entgelte auf Wunsch je Stunde, damit Teilzeit im Entgeltbericht nicht als Entgeltlücke erscheint. Gehaltsbänder tragen auf Wunsch ein Tarifgitter mit Stufen. Ein deutsches Gesetz zur Richtlinie gibt es noch nicht (Stand Oktober 2026); für Unternehmen mit 150 und mehr Beschäftigten beginnt die Berichtspflicht nach der Richtlinie im Jahr 2027.
Mit Version 2.3 bestätigt bei Pflichtunterweisungen in Produktion und Schichtbetrieb jede Person die Teilnahme am Tablet mit Personalnummer und Unterschrift, auch ohne eigene Mailadresse. Mit dem Abschluss entsteht der Nachweis. Gegen erschlichene Nachweise stellt das Unternehmen je Inhalt eine Mindestverweildauer, einen Fragenpool mit zufälliger Auswahl und eine Sperrfrist nach einem Fehlversuch ein. Kamera oder Bildschirmüberwachung gehören bewusst nicht dazu.
Nennt eine Auditorin einige Namen, stellt Caltrix deren Unterweisungen, Lesebestätigungen, Schulungen und Nachweise samt Fassung und offenen Punkten als PDF zusammen. Wann vor und nach einer Frist gemahnt wird und an wen, legt das Unternehmen selbst fest. Abgeschlossene Lernpfade und Schulungen schickt Caltrix der Person als PDF-Nachweis mit einem Link, unter dem sich die Echtheit prüfen lässt; wer keine Mailadresse hat, erhält ihn über die Führungskraft.
Fällt eine Schulung aus, wird sie mit Grund abgesagt statt gelöscht. Alle Beteiligten erhalten Bescheid samt Kalenderabsage. Schulungen kennen jetzt eine Mindestzahl und einen Anmeldeschluss. Termine und Fristen lassen sich in Outlook, Apple oder Google Kalender abonnieren.
