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Deutsche Bank: Online-Shop-Betreiber bremsen Wachstum – Bedeutung von Bezahlsystemen unterschätzt

Um durchschnittlich 27 Prozent pro Jahr wird der Umsatz im westeuropäischen Online-Handel für Endverbraucher in den nächsten drei Jahren wachsen, so die Studie von Deutsche Bank Research. Das ist eine Verdopplung der heutigen Umsätze bis zum Ende des Jahrzehnts. Dennoch schöpfe die Online-Branche ihr Marktpotenzial nicht aus, heißt es. Grund sei unter anderem, dass E-Shops häufig die besonderen Umstände des Distanzhandels im virtuellen Raum zu wenig berücksichtigten. Vor allem der von den Shops oft als nachrangig erachtete Bezahlvorgang sei ein wunder Punkt, stellt die unter Chefvolkswirt Norbert Walter erstellte Studie fest.

Online-Händler missachten die Erwartungen
ihrer Kunden nach sicheren Bezahlsystemen

Einen schwelenden Interessenkonflikt zwischen den Erwartungen der Verbraucher an ein Bezahlsystem und dem, was die E-Commerce-Anbieter bislang zu realisieren bereit sind, bescheinigen die Auguren der Deutschen Bank den Shop-Betreibern. Besonders ausgeprägt sei dieser Interessenkonflikt, wenn es für den Kunden um das Hinterlassen persönlicher Daten und um die Rückforderung einmal geleisteter Zahlungen gehe.

So breche mehr als die Hälfte der E-Shopper den Kaufvorgang ab, wenn zu viele persönliche Daten abgefragt würden. Ähnlich groß ist der Konflikt offenbar auch in Sachen Sicherheit und Kundenfreundlichkeit der angebotenen Bezahlvarianten. Während die Kunden ein erhebliches Sicherheits-Interesse bei Web-Einkäufen hätten, berücksichtige nur jeder vierte Shop dieses Bedürfnis. Auch das Angebot kundenfreundlicher Bezahlsysteme halten nur zwei von drei Shops für wichtig. Ein Konflikt, der offenbar unterschätzt wird, der aber das Wachstum des Online-Handels unnötig bremst.

Noch bieten die Shop-Betreiber überwiegend klassische Bezahlwege wie Vorauskasse, Rechnung, Nachnahme und Kreditkarte an. Das Dilemma neuer Bezahlsysteme bestehe oft darin, dass die Shops zögerten, in ein bislang wenig verbreitetes System zu investieren. Die Verbraucher ihrerseits wollten ungern zu einem Bezahlsystem wechseln, das bislang nur von einzelnen Shops eingesetzt wird, so die Studie.

Vertrauen und Sicherheit als entscheidende Faktoren

Mit dem iclear-Abrechnungssystem können Käufer im Internet nach einmaliger Anmeldung Waren bestellen und einfach, sicher und ohne Zusatzkosten bezahlen. Eine weitere Übermittlung persönlicher Daten ist nicht erforderlich. Das vom Kunden überwiesene Geld wird von iclear treuhänderisch verwaltet und erst nach Ablauf der gesetzlichen Produkt-Rückgabefrist an den Verkäufer weitergeleitet. Mehr noch: Wer häufiger über iclear einkauft, dem räumt der Anbieter einen Verfügungsrahmen ein, innerhalb dessen er frei disponieren kann.

Geschäftsführer Michael Sittek: „Damit werden wir allen von der Deutschen Bank formulierten Anforderungen der Verbraucher gerecht: Der Kunde kann nach seiner Anmeldung in allen bei iclear gelisteten Shops ohne Eingabe persönlicher Daten einkaufen. Und er ist sicher, dass er entweder seine Ware einwandfrei erhält oder sein Geld von iclear zurückbekommt.“

Bei iclear sind derzeit mehr als 2.200 Online-Händler gelistet. Das heißt, der iclear-Kunde findet in praktisch allen Produktkategorien eine große Auswahl unterschiedlichster Anbieter, denen eines gemeinsam ist, so Michael Sittek: „Sie bieten für den Bezahlvorgang das sichere iclear-System an.“

Attraktiv auch für Händler

iclear sei aber auch attraktiv für den Händler, erklärt Michael Sittek. „Denn erstens garantieren wir ihm für Zahlungen, die über iclear abgewickelt werden, dass er sein Geld auch tatsächlich bekommt. Zahlungsausfälle über iclear gibt es nicht. Zweitens schafft sicheres Einkaufen eine Vertrauensbasis zwischen Händler und Verbraucher, kommt dessen Bedürfnis nach Sicherheit entgegen und kurbelt so die Umsätze an. Und das alles zu absolut vernünftigen Konditionen für den Händler.“

Hinweis für die Redaktion:
Die Studie „Marktpotenzial innovativer Systeme beschränkt: E-Commerce mit etablierten Bezahlsystemen arrangiert“ ist online zu finden unter http://www.dbresearch.de/PROD/DBR_INTERNET_DE-PROD/PROD0000000000209512.pdf.

Posted by on 25. April 2007. Filed under Information & TK. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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